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BM Heinz Faßmann verleiht den Staatspreis für Schule und Unterricht an die BHAK/BHAS Wien 12, international business college hetzendorf

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20.12.2018
  • Wien (BMBWF) - Bundesminister Heinz Faßmann verlieh am 31. Oktober in der Aula der Wissenschaften den "Staatspreis für Schule und Unterricht". Diese Auszeichnung gebührt Schulen, die durch jahreslanges Engagement die Qualitätsentwicklung an ihrem Standort in zentralen Bereichen vorantreiben. Der erste Platz ging an die BHAK/BHAS Wien 12, international business college hetzendorf, der zweite Platz an die "Brückenschule", die Neue Mittelschule Dirmhirngasse (Wien), der dritte Platz an das Bundesgymnasium Seekirchen (Salzburg). Beim Sonderpreis für "Innovative Projektarbeit" konnte die UNESCO Volksschule Unterach am Attersee überzeugen.

  • BHAK/BHAS Wien 12 – Strukturelle Schulentwicklung gemeinsam mit allen Beteiligten

  • Die BHAK/BHAS Wien besticht im Bereich "Unterrichtsqualität und Leistung", vor allem durch gemeinsam erarbeitete Prozesse und Evaluationsinstrumentarien, die stimmig in das schulische Gesamtkonzept integriert wurden. Im Schulmanagement und in der Personalentwicklung zeichnet sich die BHAK/BHAS Wien durch einen ganzheitlichen Fokus aus, der neben den Pädagog/innen auch alle anderen an der Schule tätigen Personen umfasst. Die Schule überzeugte auch durch ihre jährlich durchgeführte Online-Umfrage zu "Organisation und Klima" unter den Lehrerinnen und Lehrern. Mit dem von Lehrer/innen und Schüler/innen entworfenem Motto der Schule, "Spirit of Nations" gibt die BHAK/BHAS Wien 12 ihrem jahrelangen Bekenntnis zu "Diversität" einen Namen. "Diversity" ist auch ein zentrales Thema bei der gesamten Schulentwicklung. An der Schule werden Schüler/innen aus rund 60 unterschiedlichen Ländern (laut Staatsbürgerschaft) mit 50 verschiedenen Muttersprachen unterrichtet. Das Sprachangebot der Schule ist vielfältig: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Russisch und Chinesisch. Die Schule bietet als Freifach eine Ausbildung zu "Cultural Tutors" an, im Zuge derer die Schüler/innen interkulturelle Handlungs- und Trainerkompetenzen erwerben können.

  • NMS Dirmhirngasse (Wien) – Bedürfnisse der Schüler/innen als Anreiz für autonome, pädagogische Schwerpunkte

  • Die NMS Dirmhirngasse, "Brückenschule", überzeugte die Jury durch ihr Unterrichtskonzept der "potenzialfokussierten Pädagogik". Dieses zeichnet sich beispielsweise durch einen naturwissenschaftlichen "Waldpädagogik-Schwerpunkt" aus. Bemerkenswert ist, wie sich durch die Bedürfnisse der Schüler/innen aus dem fachlichen Anspruch des Schwerpunkts eine eigene Schulkultur entwickelte: Die NMS Dirmhirngasse ist geprägt von einer diversen Schüler/innenschaft. 75% der Schüler/innen haben Migrationshintergrund. Nachdem interkulturelle Konflikte unter den Schüler/innen zugenommen hatten, entschied man sich, den Waldpädagogik-Schwerpunkt auch zur gruppendynamischen Interaktion zu nutzen. Dies wirkte sich auf Schüler/innen und Lehrer/innen gleichermaßen positiv aus. Weiters achtet die Schule auf den Erhalt/Ausbau ihres heterogenen Lehrkörpers durch die Zusammenarbeit mit außerschulischen Expert/innen.

  • Bundesgymnasium Seekirchen (Salzburg) – Pionierschule in vielen Bereichen

  • "Wir suchen Antworten und Lösungen auf die aktuellen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, europaorientiert und weltoffen", das ist der Anspruch des BG Seekirchen. In der Entwicklung ihres pädagogischen Profils war die Schule stets bedacht darauf, dieses immer in engem Zusammenspiel mit gesellschaftlichen Herausforderungen zu schärfen. Bei zahlreichen Projekten der Schulentwicklung zählt das Gymnasium zu den Pionierschulen – wie z. B. im Bereich E-Learning oder auch bei der standardisierten Reifeprüfung für Fremdsprachen als diese noch im Schulversuch startete.

  • UNESCO Volksschule Unterach – Sonderpreis für Pilotprojekt "Kinder- und Jugendpartizipation in der Gemeinde"

  • In der Pädagogik der Volksschule Unterach liegt ein zentraler Fokus auf politischer Bildung und demokratischer Grunderziehung. Im Rahmen eines Bürger/innenbeteiligungsprozesses der Gemeinde Unterach am Attersee unter dem Motto "Miteinander – Füreinander" lud die Volksschule Ende 2017 die Bevölkerung zu dem Zukunftsdialog "Kinder und Jugendpartizipation" ein. Dieses Projekt überzeugte die Jury, weil es "politische Bildung" im Unterricht in die Praxis bringt – insbesondere für eine Volksschule ist dies bemerkenswert.

  • Staatspreis für Schule und Unterricht

  • Der Österreichische Staatspreis für Schule und Unterricht (ehemals Österreichischer Schulpreis) des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) prämiert engagierte, hervorragende und innovative Schulen. Er setzt damit einen wichtigen Impuls für die Weiterentwicklung von Schule und Unterricht in Österreich. Der Österreichische Schulpreis feiert 2018 sein 10-jähriges Jubiläum und wird zum Österreichischen Staatspreis für Schule und Unterricht. Der Staatspreis ist mit 10.000 Euro, der zweite Platz ist mit 5.000 Euro und der dritte Platz mit 3.000 Euro dotiert. Der Gewinner des Sonderpreises "Innovative Projektarbeit" erhält 7.000 Euro. Die Teilnahme am Wettbewerb erfolgt auf freiwilliger Basis.

  • Weitere Details finden Sie hier: https://bildung.bmbwf.gv.at/ministerium/preise/schulpreis.html

  • Fotos der Veranstaltung: https://www.apa-fotoservice.at/galerie/16089

    Rückfragehinweis:
       Mag.a Dr.in Barbara Eichinger
       Leitung Kommunikation / BürgerInnenservice
       Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung
       1010 Wien, Minoritenplatz 5
       Tel.: +43 1 53 120-5153
       Fax: +43 1 53 120-815153
       barbara.eichinger@bmbwf.gv.at
       www.bmbwf.gv.at
  • Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/43/aom

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