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Das Förderprogramm "Frontrunner"

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13.08.2013
  • Wien (APA-Science) - Im April dieses Jahres hat das Infrastrukturministerium (BMVIT) ein neues Förderprogramm präsentiert, mit dem man österreichische Technologie- und Marktführer stärken will. In einer Studie von Joanneum Research, die im Rahmen der Technologiegespräche in Alpbach präsentiert werden soll, seien rund 400 heimische Unternehmen als solche Frontrunner identifiziert worden. Für das Programm stehen jährlich 20 Mio. Euro für Forschungs- und Investitionsförderung zur Verfügung. Die Mittel werden über die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und die staatliche Förderbank aws vergeben.

  • Im Zuge der neuen Initiative werden 15 Mio. Euro über die FFG für Einzelprojekte im Bereich der experimentellen Entwicklung vergeben, die in eine Frontrunner-Strategie eingebettet ist. Die Förderhöhe beträgt maximal 2,99 Mio. Euro, die Förderquote je nach Unternehmensgröße zwischen 25 und 45 Prozent. Die aws fördert dabei Investitionen u.a. in Prototypen und Demonstrationsanlagen im Rahmen eines Zuschusses von maximal einer Mio. Euro, kombiniert mit einem ERP-Kredit von bis zu 7,5 Mio. Euro. Die Förderquote beträgt dabei je nach Firmengröße und Standort bis zu 35 Prozent.

  • Service: Forschungsförderungsgesellschaft FFG: http://www.ffg.at/frontrunner, Austria Wirtschaftsservice aws: http://www.awsg.at/frontrunner

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