Dossier

v.l.n.r. OeAD-Chef Stefan Zotti mit Martine Reicherts und Franz Fischler © OeAD-GmbH/Jennifer Fellnhofer
4
Dossier

OeAD: Diskussion über die Zukunft von Erasmus+ beginnt heute

Dossier

22.08.2017
  • Alpbach/Europa-weit (OeAD) - Auf Einladung von OeAD-Geschäftsführer Stefan Zotti nutzen heute die Geschäftsführer von 16 europäischen Mobilitätsagenturen, darunter etwa das British Council und der DAAD, die Gelegenheit, am Rande der Alpbacher Hochschulgespräche, die Diskussion über das künftige europäische Bildungsprogramm zu starten. "Mir ist es wichtig, dass die Stimme der Agenturen frühzeitig gehört wird und wir unsere Erfahrungen mit dem Erasmus+ Programm auch in die gesamteuropäische Diskussion einbringen können", erklärt Zotti den Zweck dieses erstmals stattfindenden Retreats. Durch die Anwesenheit der Europäischen Kommission, in Person der zuständigen Generaldirektorin Martine Reicherts, sei sichergestellt, dass die Positionen der Mobilitätsagenturen, etwa in Fragen der Vereinfachung oder neuerer Formen der Mobilität, auch gehört werden. "Die Anwesenheit von Martine Reicherts beweist, wie wichtig die Europäische Kommission die Agenturen und unsere Erfahrung nimmt", so Zotti. Am Ende der Diskussion soll ein gemeinsames Papier der teilnehmenden Organisationen stehen, von dem er hofft, dass es auch in die politischen Diskussionen der nächsten Monate miteinfließen wird.

  • Die OeAD-GmbH, die in Österreich als Nationalagentur Erasmus+ Bildung für die Abwicklung der Bildungsprogramme unter Erasmus+ zuständig zeichnet, zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten Agenturen und war bereits in der Vergangenheit wesentlicher Motor für Veränderungen des Programms. "Mit der Einladung nach Alpbach wollen wir die Arbeit der Europäischen Kommission sowie der kommenden österreichischen Ratspräsidentschaft unterstützen, indem wir ein informelles Forum schaffen, um zu einem sehr frühen Zeitpunkt offen über die jeweiligen Vorstellungen sprechen zu können"", sagt Zotti.

  • Neben der Zukunft des europäischen Bildungsprogramms soll es auch um aktuelle Fragen der akademischen Kooperation und der Internationalisierung der jeweiligen nationalen Bildungssysteme gehen. "Für viele von uns ist etwa die Integration der jüngst ins Land gekommenen Migrantinnen und Migranten in das Bildungssystem eine wesentliche Herausforderung, bei welcher wir auch die Arbeit der Hochschulen und Bildungseinrichtungen unterstützen", nennt Zotti ein weiteres Thema. Hierbei sei es interessant, voneinander zu lernen und die Erfahrungen auszutauschen. "Bildung und Wissenschaft sind ihrem Wesen nach grenzüberschreitend, daher ist die gemeinsame Arbeit am europäischen Bildungs- und Hochschulraum ein zentrales Anliegen für jeden von uns. Denn mehr Internationalität und Mobilität meint bessere Ausbildung und damit mehr Chancen am Arbeitsmarkt", so Zotti abschließend.

  • Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

    Rückfragehinweis:
       OeAD (Österreichischer Austauschdienst)-GmbH
       Mag. Rita Michlits
       Leitung Kommunikation
       +4366488735941
       rita.michlits@oead.at
       www.oead.at
  • Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/7488/aom

  • *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

STICHWÖRTER
Europäisches Forum Alpbach  | Bildung  | Hochschulwesen  | Tirol  | Europa-weit  | Unternehmen  | Dossier  | Bez. Kufstein  | Alpbach  | Schule  |

Dossier

Themen wie Studienplatzfinanzierung, Zugangsbeschränkungen und Leistungsvereinbarungen prägen den (tages-)aktuellen Diskurs um die Hochschulen. Wohin und woran sich die ...

Gastkommentare

"Prekäre akademische Beschäftigung nimmt zu. Wie kann man gegensteuern?"
von Hans Pechar
emer. Professor für Hochschulforschung an der Alpen-Adria Universität
"Bilder malen, nicht Gemäldegalerien verwalten"
von Oliver Vitouch
Rektor der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und Präsident der Universitätenkonferenz
"Universitätssteuerung in Österreich: Viel Aufwand für wenig Wirkung?"
von Michael Stampfer
Geschäftsführer des Wiener Wissenschafts-
Forschungs- und Technologiefonds (WWTF)
"Hochschulen zukunftsorientiert weiterentwickeln"
von Gudrun Feucht
Industriellenvereinigung

Hintergrundmeldungen

Fehlende Nachfrage nach Absolventen "unwahrscheinlich" © APA (Fohringer)

Demografen erwarten kontinuierliche Expansion tertiärer Bildung

Eine Studie österreichischer Demografen geht von einer kontinuierlichen ...
Studierende an Fachhochschulen © APA (Hirsch)

Forum Alpbach: Fachhochschulen sollen mehr Studien anbieten dürfen

Fachhochschulen (FH) sollen künftig mehr Studien anbieten dürfen. Unter anderem ...
Für Winckler war die Amerikanisierung der Unis "etwas Unabwendbares" © APA (Hochmuth)

Ex-Rektor Winckler: Erfolgszug der US-Unis bald beendet

Der globale Erfolgszug des US-Universitätssystems könnte bald beendet sein. ...
"Studierende sind mobil, sozial, smart und mediengetrieben" © APA (AFP)

Kleine Schritte zur digitalen Hochschule

Seit der Jahrtausendwende gibt es große Anstrengungen, die Hochschulen auf ...
Nur eine Minderheit lehrt unter stabilen Beschäftigungsverhältnissen © APA

Hochschulforscher: Immer stärkere Prekarisierung akademischer Jobs

Ein wachsender Teil der Lehre und Forschung an den Unis wird nicht mehr durch ...
Entwicklung des Uni-Personals © APA (Hirsch)

Unis setzen immer weniger auf Stammpersonal

Die Universitäten setzen bei ihren wissenschaftlichen und künstlerischen ...
Universitäten laut Androsch "chronisch unterdotiert" © APA (Fohringer)

Androsch: "Bildung und Forschung stärker in den Fokus rücken"

Mit dem Sammelband "Zukunft und Aufgaben der Hochschulen" will der Rat für ...
Gewünscht: Mehr Individualisierung und persönlicher Austausch © APA (AFP)

"Create your UNIverse": Studenten erwarten Weiterentwicklung der Hochschulen

Studierende erwarten von ihren Hochschulen vieles gleichzeitig: Unter anderem ...
Studierende wollen Räume, um gemeinsam zu arbeiten © Martin Lifka Photography

"Nicht darauf warten, dass der da vorne die Welt erklärt"

Mit der Sicht Studierender und Vortragender auf aktuelle und zukünftige ...
Bei intelligenter Vernetzung ist Luft nach oben, so die Infineon-Chefin © Steinthaler/tinefoto.co

Herlitschka sieht bei Hochschulen "sehr viel Potenzial zur Weiterentwicklung"

Was erwarten sich die Studierenden von einer idealen Universität? ...

Mehr zum Thema