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Unser Horizont verschiebt sich durch den Wandel der Sprache © APA (dpa)
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"Wir sollten einfach mehr Gedichte lesen"

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02.08.2018
  • Wien (APA-Science) - Die Ökonomisierung macht auch vor dem Sprachgebrauch nicht Halt. Verknappung, Verkürzung und Effizienzsteigerung wird groß geschrieben, die Großschreibung hingegen oft vernachlässigt. Wie erleben Stakeholder aus Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft den Wandel der Sprache? APA-Science hat sie gefragt.

  • Der Tenor der Mini-Umfrage: Unser Horizont verschiebt sich durch den Wandel der Sprache, wird weiter - oder aber auch enger. Gendersensible Sprache ist für manche ein Muss, US-amerikanische Redewendungen schwappen dank Netflix & Co. in den allgemeinen Sprachgebrauch über. Die Kunst der feinen Zwischentöne weicht der gewollten Eindeutigkeit von Botschaften, Wort ohne Bild - und sei es ein Emoji - geht gar nicht. Was also tun? "Wir sollten einfach mehr Gedichte lesen, sagt ein Freund. Das finde ich auch", meint beispielsweise uniko-Generalsekretärin Elisabeth Fiorioli.

  • Frage 1: Unser Umgang mit Sprache, schriftlich wie mündlich, ändert sich ständig - woran zeigt sich das Ihrer unmittelbaren Erfahrung nach in letzter Zeit besonders?

  • Frage 2: Was sind Ihrer Meinung nach derzeit die stärksten Einflussfaktoren auf Sprache und deren Wandel?

  • Stephan Elspaß, Fachbereichsleiter Germanistik an der Universität Salzburg

  • 1.

  • Vielfalt und Veränderung gehören zum Wesen jeder Sprache - so auch des Deutschen. Das wird von manchen als störend empfunden oder gar als Zeichen eines Sprachverfalls gedeutet. Das Gegenteil ist jedoch der Fall: Wenn alle wirklich immer völlig gleich sprächen, wäre das kein gutes Zeichen für den Zustand einer lebenden Sprache. Am deutlichsten sind die Veränderungen von einer Generation auf die nächste feststellbar. In vielen Städten in Österreich kann man Kindern ihre lokale Herkunft nicht mehr so deutlich anhören wie ihren Eltern - vielleicht, weil es für die Kids kuhler klingt, so zu sprechen wie die Synchronstimmen amerikanischer Vorabendserien. Auffällig sind auch neue Wörter. Was davon bleiben wird, sind jedoch nur Bezeichnungen, die wir für wirklich Neues benötigen. Das Wort "Internet" zum Beispiel werden wir noch lange im Deutschen haben. Dagegen wird man sich Ausdrücke wie "Fax" oder "I bims" wohl nicht mehr lange merken müssen.

  • 2.

  • Die Sprecherinnen und Sprecher natürlich. Genauer gesagt: Sie gebrauchen Sprache, und durch den Gebrauch verändern sie auch die Sprache. Sie folgen dabei meist unbewusst einem klaren Kosten-Nutzen-Prinzip: Wenn mein Gegenüber versteht, was ich meine, wenn ich "Glaub scho" sage, dann werde ich mir auch zukünftig nicht die Mühe machen, "Das glaube ich schon" zu sagen. Wenn das viele so sagen, sind Verkürzung und Verknappung dann Ergebnisse sprachlicher Ökonomie. Wenn ich auf der anderen Seite "Liebe Österreicherinnen und Österreicher" sage und schreibe, nicht nur "Liebe Österreicher" (dabei aber alle meine), dann verfolge ich damit eine bestimmte Absicht und nehme dafür in Kauf, dass ich einen größeren sprachlichen Aufwand betreibe. Nachhaltigere Auswirkungen auf den sprachlichen Wandel haben aber nicht solche bewussten, sondern eher die unbewussten Verwendungsweisen.

  • Peter Eiselmair, Geschäftsführer der Education Group

  • 1.

  • Unser Sprachgebrauch passt sich - ob es uns bewusst ist oder nicht - den Veränderungen der Gesellschaft an. Unter Veränderungen fallen beispielsweise auch technologische Entwicklungen und die Globalisierung. Bei der Kommunikation im Netz oder im Chatroom werden die Verwendung von Abkürzungen (OMG), das Spielen mit Wörtern (Gute N8) und typographische Symbole (Smiley) zum Ausdruck emotionaler Inhalte immer üblicher. Der Trend zu höherer Geschwindigkeit zeigt sich auch in der Mailkommunikation, beispielsweise bei der durchgängigen Kleinschreibung aus praktischen und zeitsparenden Gründen. Beim Texten von Messages ist eine Wortsparsamkeit zu erkennen, bemerkbar durch den Wegfall von Artikeln und Präpositionen sowie durch Wort-Neukreationen und -verschmelzungen. Auffallend sind auch viele Anglizismen und Entlehnungen aus anderen Sprachen sowie Bedeutungsübertragungen. Weiters beobachten wir die Bedeutung eines sprachsensiblen Umgangs im Bereich der geschlechtergerechten Sprache. Dies zeigt sich etwa in den Projekten der Education Group, die das Ziel haben, Mädchen für technische Berufe zu begeistern. Mädchen fühlen sich oft nicht angesprochen, wenn es sich um "den Mechaniker" oder "den Mechatroniker" handelt.

  • 2.

  • Es hat sich eine Vielfalt an Kommunikationsmöglichkeiten entwickelt. Über Face-to-FaceGespräche und E-Mail-Kommunikation hinaus zählen die Nutzung von Messenger-Diensten und sozialen Netzwerken zu gängigen Kommunikationsformen. Die Education Group führt jährlich Medienstudien durch (abrufbar unter edugroup.at/innovation), um Daten über das Medienverhalten der Kinder und Jugendlichen zu erheben. Die Nutzung von Internet und Smartphone nimmt kontinuierlich zu, ebenso der Gebrauch von WhatsApp, Facebook, Snapchat, Twitter & Co. Diese zählen somit, neben dem Fernsehen, zu den wesentlichen Einflussfaktoren auf die Sprache. Digitale Kommunikation zeigt sich bildlastiger, dies ist unter anderem im häufigen Gebrauch von Emojis als Wortersatz ersichtlich. Auch interessant: YouTube findet sich unter den Top Five der Freizeitbeschäftigungen der Jugendlichen im Alter von elf bis 18 Jahren. Ein deutliches Zeichen, dass Videos ein essenzielles Kommunikationsinstrument der Gegenwart und Zukunft sind.

  • Otto Maderdonner, Leiter des Instituts für Sprachen & Kulturwissenschaften, Fachhochschule Technikum Wien

  • 1.

  • Sprachwandel ist kein Phänomen der Gegenwart. Nach Bereicherung des Wortschatzes durch Lehnbildungen im Mittelalter, Wandel der Syntax im Zuge des Humanismus und Import französischer Elemente im Barock haben in den letzten Jahrzehnten (Pseudo-)Anglizismen und Hybridbildungen in allen Lebensbereichen Einzug gehalten: Das Finalspiel der Champions League 2018 wurde durch zwei Blackouts des deutschen Unglückskeepers Karius sowie durch ein schweres Foul am ägyptischen Goalgetter Salah entschieden. (derstandard.at vom 28.5.2018) Darüber hinaus geht die minimalistische Kommunikation aus der Sprache von Migranten, ursprünglich eine Kombination von bruchstückhaftem Deutsch und muttersprachlichen Elementen, die Einzug in die Umgangssprache und Werbung hält: Bist du Billa? - Wie soll Arbeit? (Flyer der Arbeiterkammer)

  • 2.

  • Den stärksten Einfluss auf Sprache und deren Wandel haben Teenager, Werbung, mediales Umgangsdeutsch sowie Kommunikation in sozialen Medien und Migration. Die Kommunikation in sozialen Medien verzichtet meist auf Großschreibung, korrekte Flexionsformen und redundante Konstruktionen. Der langfristige Einfluss der Migrantensprache auf die Weiterentwicklung der deutschen Sprache wird von vielen Linguisten bezweifelt, spiegelt aber den Trend zu minimalistischer Kommunikation wieder.

  • Andreas Kurz, Lektor des Österreichischen Austauschdienstes OeAD in Moskau

  • 1.

  • Standardisierung und Internationalisierung: Als ein in der Hausruckviertler Mundart Aufgewachsener bemerke ich an mir selbst, wie schnell sich ein Dialekt verschleift, wenn man im Alltag auf die Hochsprache angewiesen ist. Immerhin aber setze ich mich - aus beruflichen Gründen - freiwillig der zwar gut antrainierten, zugleich aber immer noch etwas fremden Hochsprache aus, wohingegen jüngere Generationen, die von Lebensbeginn an in einer hochvernetzten Welt aufwachsen, geringere Wahlmöglichkeiten haben. Kinder und Jugendliche sind heute in zahlreichen entscheidenden Kanälen ihres Weltbezugs mit standardisierter, weil auf breite Vermarktbarkeit kalkulierter Sprache konfrontiert. Wie sich das Erscheinungsbild von Städten zunehmend angleicht, wie global agierende Ladenketten öffentliche Räume einander ähnlicher werden lassen, so nehmen auch Sprachen weltweit an Uniformität zu. Naturgemäß ist dies in einer Sprache wie der deutschen, die über so viele stark voneinander abweichende Varietäten und Varianten verfügt, besonders augenfällig.

  • 2.

  • Quantifizierung statt Differenzierung: Die größten Veränderungen, mit denen unsere Gesellschaft in den kommenden Jahren konfrontiert sein wird, liegen in den Bereichen Robotisierung und Automatisierung. Vom Straßenverkehr über Unterricht bis hin zu Aufgaben, für die jetzt noch Spezialisten wie Anwälte, Altenpfleger, Videocutter etc. erforderlich sind, werden Roboter viele unserer Arbeiten übernehmen. Die Kommunikation mit diesen Maschinen wird keine Zwischentöne, keine Ironie, keinen Witz erlauben. Eine dahingehende Tendenz ist aber bereits jetzt fühlbar. Es herrscht der Wunsch nach Eindeutigkeit, Effizienz und rascher Wirksamkeit, auch im sprachlich-kommunikativen Bereich. Ein allgemeines Abhandenkommen der Fähigkeit, Zwischentöne zu verwenden und zu verstehen, ist festzustellen. Ebenso wie es in Filmen üblich geworden ist, das, was früher ausgespart und der Phantasie des Zuschauers überantwortet wurde, besonders explizit zu zeigen, so drängt auch im Sprachlichen das Plakative in den Vordergrund. Kritik weicht der rein quantifizierenden Evaluierung, konstruktiver Dissens der bloßen Ablehnung, Zustimmung und Lob dem Superlativ. Wandelbarkeit und Mehrdeutigkeit sind aber Kernqualitäten der Sprache, ein unabdingbares Mittel für vielschichtigen, farbenreichen gesellschaftlichen Diskurs, und es wäre eine Aufgabe unter anderem von Schulen und Universitäten, das Gefühl für sprachliche Schattierungen stärker zu fördern.

  • Elisabeth Fiorioli, Generalsekretärin der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko)

  • 1.

  • Vorausschicken muss ich: Wenn wir sprechen, ist das kein Umgang mit Sprache wie mit einem Werkzeug oder einem Instrument, das wir ergreifen, um etwas Inneres oder Inhaltliches auszudrücken. Wir sind nie außerhalb der Sprache und Sprache ist - sehr verkürzt gesagt - unsere Welterfahrung. Großen Einfluss hat darauf in letzter Zeit, um ein Beispiel zu nennen, mein iPhone. Aus Bequemlichkeit, weil das Tippen auf dem kleinen Display mühsam ist, verwende ich die Autokorrektur, die mir manchmal ganz abstruse bis unglaublich peinliche Wörter vorschlägt, manchmal aber meine Sätze oder begonnenen Wörter so ergänzt, dass es durchaus annehmbar ist, aber das Wort eigentlich nicht genau das ist, was ich im Sinn hatte. Wenn es schnell gehen soll und ich gerade aus der U-Bahn aussteigen muss, dann kommt es schon vor, dass ich den Vorschlag akzeptiere. Auf diese Weise überlasse ich einem Computerprogramm mein Sprechen und damit genau genommen die Auslegung meiner Welt. Mein iPhone spricht für mich. Eine beunruhigende Vorstellung? Ich weiß es nicht.

  • 2.

  • Wenn wir sprechen, verständigen wir uns mit anderen permanent über unsere Welt. Die Frage ist, wie sich mit dem Wandel der Sprache unser Horizont verschiebt, erweitert oder verengt. Zu den Einflussfaktoren: Wir sollten einfach mehr Gedichte lesen, sagt ein Freund. Das finde ich auch.

  • Viktor Fleischer, Experte im Bereich Bildung und Gesellschaft, Industriellenvereinigung

  • 1.

  • In der produzierenden Industrie ändert sich die Sprache oft durch technologische Entwicklungen, dafür werden schon seit langem gerne Anglizismen verwendet, die dann natürlich auch den Arbeitsalltag prägen. Viel stärker in den allgemeinen Sprachgebrauch aber gehen Begriffe über, die neue Geschäftsmodelle oder Arbeitsprozesse beschreiben: Da beschäftigen wir uns heute mit Work-Life-Blending statt der Work-Life-Balance; es geht um Influencer, die neuen Technologien eine Breitenwirksamkeit verschaffen können. Konkret in unserer Arbeit zu bildungs- und gesellschaftspolitischen Themen nehmen wir diese Tendenzen auf, jedoch ohne uns von ihnen vereinnahmen lassen zu wollen. Das Konzept des Flipped Classroom beschreibt zum Beispiel ganz gut, dass unter Bedingungen der Digitalisierung die Funktionen von inner- und außerschulischem Lernen wechseln: Reine Wissensvermittlung kann online und selbstständig stattfinden; in der Schule verknüpfen und kontextualisieren wir Wissen, wenden es an und üben es ein. Bei Veranstaltungstiteln oder im internen Austausch spielen wir gerne mit neuen sprachlichen Kreationen. Dabei fragen wir uns aber auch, welche Weltbilder und Denkweisen bewusst oder unbewusst mit neuen Sprachbildner vermittelt werden und ob wir diese unterstützen wollen oder nicht.

  • 2.

  • Derzeit ist es der technologische Wandel - vor allem in der Online-Kommunikation - der hier die treibende Kraft ist. Dabei zeigen sich bekanntermaßen Zuspitzungen und Vereinfachungen der Sprache. Da stehen wir wirklich vor der Herausforderung, Räume für differenziertes Diskutieren zu eröffnen und neue, oft sprachlich stark verkürzte Vorurteile zu überwinden. Wir sehen unsere Aufgabe unter anderem darin, Vertreter aus verschiedensten Gruppierungen und Communities an einen Tisch zu bekommen. Denn Meinungsblasen wirken auch oder hauptsächlich sprachlich. Da sind alle betroffen - von der Spitzenpolitik bis zu einzelnen Jugendlichen. Disruptive Technologien oder Deep Learning sind technologisch geprägte Begrifflichkeiten, die uns beschäftigen. Wir brauchen diese Wörter, um zu zeigen, dass mit der Digitalisierung etwas wirklich Neues auf uns zukommt. Sprachliche Veränderungen schaffen daher immer auch Platz für neue Denkansätze und ziehen eine Grenze zu etablierten Ideen und Vorstellungen. Wir können neue Ideen erst diskutieren, wenn wir auch ein brauchbares Wording für sie haben.

  • Emilie Brandl, Leitung PR & Communications Ludwig Boltzmann Gesellschaft

  • 1.

  • Wir haben eine neue junge Kollegin. Ich weiß noch nicht sehr viel über sie, nur dass sie 23 Jahre alt ist, E-Zigarette raucht und, wenn wir kurz am Gang reden, konsequent "voll" für "ja" verwendet. Neulich habe ich mit einem halben Ohr mitgehört, wie sie sich mit einer Institutsleiterin unterhalten hat. Das Gespräch hat meine Aufmerksamkeit deshalb auf sich gezogen, weil die junge Kollegin plötzlich wie selbstverständlich mit "ja" zugestimmt hat und höchstens gezielt "ja voll" eingesetzt hat, um etwas zu akzentuieren. Diese Beobachtung stimmt mich aus zwei Gründen zuversichtlich. Erstens wird es nicht zum viel beschworenen Untergang der Sprache kommen, nur weil wir plötzlich ein ganzes Repertoire an Emojis zur nonverbalen Kommunikation zur Verfügung haben und auf Messengerdiensten keine Beistriche setzen, denn auch die digital natives variieren ihr Sprachregister gekonnt je nach Gesprächspartnerin oder -partner und Situation. Und zweitens freue ich mich heimlich schon ein bisschen darüber, dass die junge Kollegin mich noch der "Voll"-Fraktion zuordnet. "Vui cool", hätte ich das in den späten 1990ern in Bruck an der Mur gefunden.

  • 2.

  • Eine Ansichtskarte, die versehentlich in meinem Postkasten gelandet ist, beginnt mit "Long time no see", ich ertappe mich dabei, wie ich "no further questions" sage, bei Gesprächen höre ich von meinem Gegenüber "challenge accepted", "wait for it ..." oder "if it looks like a duck ...". Seitdem über Streamingdienste wie Netflix Serien und Filme in Originalversion so leicht verfügbar sind, hat sich ein ganzes Repertoire an Redewendungen aus dem amerikanischen Englisch aufgetan, und wer Lust hat, kann sogar raten, wer gerade welchen Serienmarathon hinter sich hat. Für mich ist "Go for it, girl!" jetzt die dritte Phase der sich in unserer Sprache durchsetzenden Anglizismen und Pseudoanglizismen. Zuerst waren es Handy, Software und Homepage. Mit meiner Arbeit im Umfeld von Wissenschaft und Forschung kamen "Call for Abstracts", "Open Innovation in Science" und "Bench to Bedside" dazu. In den zwanzig Jahren, die zwischen Handy und dem Duck Test liegen, hat sich unsere Sprache insgesamt weiterentwickelt, die Anglizismen jedenfalls sind länger und vielfältiger geworden. Total failure oder awesome?

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