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Achim Wiesner (li.) und Meinhard Lukas © JKU
Achim Wiesner (li.) und Meinhard Lukas © JKU

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50 Jahre JKU: Zeit für Profilschärfung und Austausch

21.04.2017

Die Johannes Kepler Universität nimmt ihren 50. Geburtstag zum Anlass, ihr Profil weiter zu schärfen und sich bei diesem Strategieprozess mit anderen Hochschulen auszutauschen. Bei allen Maßnahmen dürfe man eines nicht verabsäumen, betont Rektor Meinhard Lukas: "Den Blick über den Tellerrand."

Zahlreiche Gespräche mit den verschiedenen Fachbereichen hätten gezeigt, "dass es viele gute Ideen gibt, wie sich die JKU noch besser positionieren und den erfolgreichen Weg der vergangenen 50 Jahre fortsetzen kann", so Lukas. Als leitende Bildungs- und Forschungsinstitution am Standort Oberösterreich lautet ein Ziel, auch künftig mit einem attraktiven Angebot die besten Studierenden zu gewinnen.

"Wir wollen zudem unsere Innovationsfähigkeit erhalten, herausragende Forschung ermöglichen und für den wissenschaftlichen Nachwuchs noch attraktiver werden", erklärt der Rektor. In die Ideenfindung werden die MitarbeiterInnen aktiv eingebunden, die Kepler Universität tritt zudem mit anderen Universitäten in Diskurs und greift Best-Practice-Beispiele auf.

Deutlicher Reputationsgewinn

Eine mit der JKU vergleichbar junge und große Hochschule, die einen derartigen Prozess bereits erfolgreich abgeschlossen hat, ist die Universität Bremen. "Wir sehen einen deutlichen Reputationsgewinn in internationalen Kontakten", resümiert Achim Wiesner, Leiter der zuständigen Stabsstelle. "Ambitioniert und agil" sind die Schlagwörter des strategischen Konzepts - mit ein Grund dafür, dass sich Bremen neben zehn weiteren deutschen Einrichtungen Exzellenzuniversität nennen darf, ist die international sichtbare Spitzenforschung.

Dem vorausgegangen sei "ein langer, langer Prozess", so Wiesner. Er warnt vor dem Versuch, andere Universitäten zu imitieren, vielmehr solle man die eigenen Stärken stärken. Entscheidend seien darüber hinaus eine Konflikt- und Kooperationskultur, die Akzeptanz von Ungleichheit sowie Leistungs- und Wettbewerbsorientierung.

Nach der Bremer Forschung steht demnächst die Lehre im Fokus des JKU-Strategieprozesses: die Leuphana Universität Lüneburg mit ihrem innovativen College-Modell.

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