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Aslan-Studie - Autor beteuert: Habe keine Fehler gemacht

09.11.2017

Der Autor der Studie zu Islamkindergärten, der Wiener Religionspädagoge Ednan Aslan, hat sich zufrieden darüber gezeigt, dass ihm im Rahmen der Prüfung seiner Arbeit kein wissenschaftliches Fehlverhalten im juristische Sinn vorgeworfen wurde. Er habe kein anderes Ergebnis erwartet, sagte er dem "Standard": "Ich habe keine Fehler gemacht."

Er habe nie bewusst Ergebnisse verfälscht oder "irgendeiner Partei irgendwelche Dienste" erwiesen: "Ich bin froh, dass das jetzt auch wissenschaftlich bestätigt wurde." Befragt zur Kritik an qualitativen Mängeln, sagte Aslan: "Die wissenschaftlichen Gutachter hatten die Aufgabe zu prüfen, ob ein wissenschaftliches Fehlverhalten vorliegt - und die Antwort war eindeutig: Nein."

Zu den angeblichen Eingriffen im Ministerium habe er eine rund 15-seitige Stellungnahme an die Gutachter abgegeben, die wohl in den Bericht eingeflossen sei, erzählte er dem "Standard". Dass der Bericht öffentlich gemacht wird, dagegen habe er nichts auszusetzen, versicherte Aslan. Lediglich wenn es Passagen gebe, mit denen er sich grundsätzlich nicht identifizieren könne, hätte er gerne, dass auch seine Meinung dazu veröffentlicht werde.

"Es war eine Pilotstudie, und ich wollte damit erreichen, dass eine größere Studie zu diesem Thema gemacht wird. Ich wollte Missstände in den islamischen Kindergärten in Wien aufzeigen - und die habe ich damit aufgezeigt", verteidigte der Autor seine Arbeit. Dass diese so ein "Riesenthema" wird, damit habe er nicht gerechnet.

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