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Bildungsdringliche: "Teure Studie statt Lösungen"

04.10.2017

Der Wunsch der Grünen nach einer umfassenden OECD-Studie zum heimischen Bildungssystem ist in der Debatte auf Ablehnung gestoßen. "Wenn ich nicht mehr weiter weiß, dann beauftrage ich die OECD mit einer weiteren teuren Studie, anstatt endlich Lösungen anzubieten", kritisierte VP-Mandatar Asdin El Habassi. NEOS-Chef Matthias Strolz hielt den Grünen die Zustimmung zur Bildungsreform vor.

El Habassi plädierte für Deutschklassen vor dem Regelunterricht und Konzentration auf "Grundkompetenzen". Grünen-Klubchef Albert Steinhauser wies das zurück: "Es geht nicht um eine weitere Studie, es geht um das Durchbrechen der Reformblockade."

Für die FPÖ kritisierte Wendelin Mölzer die "verfehlte Bildungspolitik der Sozialisten". Wenn die SPÖ in Wien seit 70 Jahren regiere und jedes fünfte Kind in Privatschulen gehe, dann laufe etwas falsch.

NEOS-Chef Strolz kritisierte die Grünen für ihre Zustimmung zur Bildungsreform. Damit hätten sie den "Steigbügelhalter" für die Landeshauptleute gemacht, die sich auch in Zukunft weiter um die Schulen kümmern dürften. Ihnen gehe es aber um 6.000 Direktoren und 125.000 Lehrerposten: "Auf die Kinder wird gepfiffen, die sind maximal sekundär."

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