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Stadtrat Jürgen Czernohorszky bekommt Einblick in Bewerbungstrainings © PID/Votava Martin
Stadtrat Jürgen Czernohorszky bekommt Einblick in Bewerbungstrainings © PID/Votava Martin

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Bildungsprogramm „InterSpace“ bietet Chancen und Perspektiven für zugewanderte Jugendliche

26.07.2018

Seit Jahresbeginn bietet die gemeinnützige Interface Wien GmbH der Stadt Wien das Basisbildungsprogramm „InterSpace“ für Jugendliche zwischen 15 und 21 Jahren, die nach Wien zugewandert sind. „InterSpace“ richtet sich insbesondere an bildungsbenachteiligte Jugendliche aus EU- und Drittstaaten und hat zum Ziel, dass die Jugendlichen am Ende des Programms einen Schul- oder Ausbildungsplatz haben oder in Beschäftigung sind.

Neben dem Spracherwerb werden die Jugendlichen bei „InterSpace“ in den Grundkompetenzen Mathematik, Englisch und digitale Bildung gefördert. Ein besonderer Fokus wird zudem auf die Unterstützung bei der Berufs- und Bildungsorientierung der Jugendlichen gelegt, etwa durch direkte Vermittlung in Praktika, nachhaltige Begleitung und Kontakte zu Betrieben (beispielsweise Bosch Österreich, MERKUR Warenhandels AG oder das Hotel InterContinental Wien). Darüber hinaus werden auch soziale und kreative Kompetenzen gestärkt.

„Mit InterSpace setzt die Stadt Wien eine maßgeschneiderte und zielgruppengerechte Bildungsmaßnahme für Jugendliche, die Unterstützung beim Erwerb von Grundkompetenzen und bei der Berufsorientierung brauchen. Unser Ziel ist es, für die Jugendlichen eine Brücke in eine weiterführende Schule, eine Lehre oder in den Arbeitsmarkt zu bauen“, betont Integrationsstadtrat Jürgen Czernohorszky. „Mir geht es darum, dass junge Menschen schnell auf eigenen Beinen stehen können, sei es durch eine gute Bildung oder einen Job.“

Zahlreiche Kooperationen mit Wirtschaft und Verwaltung im Rahmen des Betriebs-Contacting

Neu bei „InterSpace“ ist auch das Angebot des „Betriebs-Contacting“. Jene TeilnehmerInnen, die bereits über einen Pflichtschulabschluss und Deutschkenntnisse auf dem Niveau B1 verfügen, bekommen bei „InterSpace“ gezielte Bewerbungstrainings von Führungskräften aus Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung und NGOs. Neben dem Lehrlingsmanagement der Stadt Wien und den Wiener Stadtwerken beteiligen sich unter anderem Expertinnen und Experten der Wiener Städtischen, von Microsoft Österreich, LUKOIL und Alpine Peace Crossing am „Betriebs-Contacting“.

Bei den Trainings können die TeilnehmerInnen das in den Kursen Gelernte in die Praxis umsetzen und in einem offiziellen Setting ausprobieren. Im Anschluss daran bekommen die Jugendlichen von den Profis Rückmeldung, damit sie wissen, wo sie momentan stehen - wo es noch Nachholbedarf gibt und was bereits positiv zu bewerten ist. Dieses persönliche Feedback ist für die zukünftigen Schritte Richtung Arbeitsmarkt von großem Wert.

Erste Erfolge von „InterSpace“ nach kurzer Zeit

Das Programm zeigt bereits erste Erfolge: innerhalb von nur vier Monaten konnten von den 30 TeilnehmerInnen, die das letzte von vier Modulen im Rahmen von InterSpace abgeschlossen haben, fünf Jugendliche in eine Lehre, fünf in eine weiterführende Schule und sechs in eine weiterführende Bildungsmaßnahme vermittelt werden. Acht TeilnehmerInnen wurden Praktika vermittelt und eine Absolventin hat bereits einen Arbeitsplatz.

„Mir ist es wichtig, allen Jugendlichen in Wien Chancen und Perspektiven zu eröffnen, egal woher sie kommen. Letztlich profitiert die ganze Stadt davon, wenn Jugendliche und junge Erwachsene eine gute Ausbildung und Möglichkeiten am Arbeitsmarkt bekommen“, so Czernohorszky.

Die Bildungsmaßnahme „InterSpace“ wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung, des Landes Wien, des Fonds Soziales Wien mit der Unterstützung der Initiative Erwachsenenbildung, des Arbeitsmarktservice Wien und des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds.

Pressebilder zu dieser Aussendung sind in Kürze unter www.wien.gv.at/pressebilder abrufbar.

Rückfragehinweis:
Philipp Lindner
Mediensprecher StR Jürgen Czernohorszky
+43 1 4000 81853
philipp.lindner@wien.gv.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/174/aom

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