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FHK fordert bessere Rahmenbedingungen für die gesundheitswissenschaftlichen Studiengänge an Fachhochschulen

03.07.2017

Fachhochschulen sind in Österreich im Bereich der Gesundheitsberufe auch für die Lehre und Forschung verantwortlich. Mit der Überführung der Gesundheitsberufe an die Fachhochschulen wurde das akademische Niveau in der Ausbildung sichergestellt. PhysiotherapeutInnen, Hebammen, Medizinisch-technische Labordienste, ErgotherapeutInnen, LogopädInnen, die diplomierten KrankenpflegerInnen, um nur einige Angehörige dieser Berufsgruppe zu nennen, werden damit heute an den Fachhochschulen ausgebildet und schließen ihr Studium mit dem akademischen Grad „Bachelor of Science“ ab.

Grund für diese Überführung war die nachhaltige Absicherung der Gesundheitsversorgung und der Gesundheitsförderung der österreichischen Gesellschaft. Es sollte sichergestellt werden, dass sich in diesem Bereich sowohl Lehre als auch Forschung weiterentwickeln und StudienabsolventInnen über berufspraktische Kompetenzen auf akademischem Niveau und auch über anwendungsorientierte Forschungskompetenzen verfügen.

„Unsere Gesellschaft steht vor gesundheitlichen Herausforderungen, die ohne die Forschungskompetenz dieser Berufsgruppe nicht gelöst werden können. Bereiche wie die Versorgungsforschung und die Vorsorgeforschung sowie die wissenschaftlich fundierte Überprüfung der Evidenz von medizinischen Interventionen werden für eine alternde Gesellschaft künftig immer wichtiger werden. Andere europäische Länder haben dies längst erkannt. In Österreich fehlt es an den nötigen Mitteln für diese Forschungsbereiche sowie an öffentlich finanzierten Masterstudien. Letztere sind für den Aufbau entsprechender Forschungskompetenz unverzichtbar“, so FHK-Präsident Holzinger.

Die FHK legt hierzu ein Forderungspapier vor. Ziel ist es, die politisch Verantwortlichen bzw. eine künftige neue Bundesregierung auf die Notwendigkeit folgender Maßnahmen hinzuweisen und deren Umsetzung anzuregen:

*   Schaffung von Zugangsmöglichkeiten zu bestehenden
Forschungsförderungsprogrammen und Implementierung spezifischer
Förderschienen für die gesundheitswissenschaftlichen Studiengänge an
FH
*   Aufbau von Forschungsinfrastruktur für die
gesundheitswissenschaftlichen Studiengänge an FH
*   Schaffung von öffentlich finanzierten Masterstudien im Bereich
der Gesundheitsberufe

Das Papier ist auf der Website der FHK unter https://www.ots.at/redirect/fhk verfügbar.

Rückfragehinweis:
   Österreichische Fachhochschul-Konferenz (FHK)
   Mag. Kurt Koleznik
   mailto:kurt.koleznik@fhk.ac.at
   Tel.: 0664/4244294

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/2812/aom

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