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FHK zum „Internationalen Tag der Pflege“

11.05.2017

Mit der Überführung der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung an die Fachhochschulen wurde seitens des Gesundheitsministeriums ein wichtiger Schritt gesetzt. Eine Ausbildung, die die aktuellen Standards des Berufsfeldes auf akademischem Niveau vermittelt, ist damit garantiert.

Es darf aber nicht übersehen werden, dass es einer Weiterentwicklung des Berufsbildes bedarf, um auf künftige Herausforderungen, wie z.B. dem demographischen Wandel im Gesundheitsbereich vorbereitet zu sein. Die Weiterentwicklung des Berufsbildes erfolgt an Fachhochschulen durch eine forschungsgeleitete Lehre. Daher braucht es dringend Mittel, um die Forschung im Bereich der Pflege bzw. allgemein im Bereich der nichtärztlichen Gesundheitsberufe auf- und auszubauen. Dieser Auf- und Ausbau sollte dort erfolgen, wo die Kompetenz dafür vorhanden ist, also an den Fachhochschulen, wo die Ausbildung der nichtärztlichen Gesundheitsberufe verankert ist. Österreich muss in Forschungsfelder wie der Vorsorgeforschung, der Translationsforschung und der klinischen Forschung dringend investieren.

Zur Weiterentwicklung der Lehre und Forschung braucht es an Fachhochschulen neben Forschungsmitteln auch öffentlich finanzierte Masterstudiengänge. Diese öffentlich finanzierten Masterstudiengänge sind in allen Studienfeldern der Fachhochschulen gegeben, im Bereich der nichtärztlichen Gesundheitsberufe fehlen sie jedoch. An Masterstudiengängen wird der Forschungsnachwuchs ausgebildet, den die Fachhochschulen dringend brauchen, um das Berufsfeld fit für die Zukunft zu machen und neue Berufsbilder zu entwickeln.

Rückfragehinweis:
   Österreichische Fachhochschul-Konferenz (FHK)
   Mag. Kurt Koleznik, Generalsekretär
   kurt.koleznik@fhk.ac.at
   Tel.: 0664/4244294

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