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Industrie: Zusätzliche MINT-FH-Plätze wichtige Maßnahme gegen Fachkräftemangel

02.10.2018

„In Österreich werden bis 2023 fast 50.000 neue MINT-Jobs, mehr als 28.000 davon im IKT-Bereich, entstehen. Die Digitalisierung der Wirtschaft führt daher im qualifizierten Bereich definitiv zur weiteren Zuspitzung der Rekrutierungssituation der österreichischen Unternehmen. Vor diesem Hintergrund ist die heutige Ankündigung von Wissenschaftsminister Heinz Faßmann, dass mit dem aktuellen Wintersemester 450 zusätzliche MINT-Plätze an den Fachhochschulen geschaffen werden, ein wichtiges und richtiges Signal für den Wirtschafts- und Bildungsstandort sowie eine kluge Maßnahme, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen“, betonte Mag. Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), am heutigen Dienstag. Aktuell bleibe jede 6. Stelle für MINT-Hochqualifizierte im produzierenden Bereich unbesetzt, die Sicherstellung des MINT-Nachwuchses sei längst zu einer Schicksalsfrage für den Standort geworden. MINT und Digitalisierung stellten nicht nur den Wirtschafts-, sondern auch den Bildungs- und Wissenschaftsstandort vor neue Herausforderungen, denen es nun rasch zu begegnen gilt.

„Die Fachhochschulen nehmen mit ihrem berufsorientierten Studienangebot sowie ihren angewandten Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten für die Unternehmen eine besondere Rolle ein. Die künftige qualitative und quantitative Stärkung des FH-Sektors in der aktuellen Legislaturperiode ist daher die richtige Antwort auf die aktuellen Herausforderungen für den Industriestandort“, so Neumayer. Gerade vor dem Hintergrund des aktuellen Fachkräftemangels sei dieses Thema nicht nur eine bildungspolitische, sondern auch eine wirtschaftspolitische Notwendigkeit. Daher brauche es dringend eine signifikante Aufstockung der Studienplätze – verbunden mit einer gesicherten Finanzierung im künftigen FH-Finanzierungs- und Entwicklungsplan, insbesondere im MINT-Bereich. Die Industrie unterstütze Bundesminister Heinz Faßmann in seinem Vorhaben, den FH-Ausbau weiter voranzutreiben. Nun müsse die Finanzierung gesichert werden und das angekündigte Vorhaben auch umgehend in einem neuen FH-Entwicklungs- und Finanzierungsplan Niederschlag finden. „Wir wollen als Land weiter stark auf Innovation und Technologie setzen und den Weg hin zum ‚Innovation Leader‘ beschreiten, deshalb brauchen wir mittelfristig ein Plus von 20 Prozent bei den Absolventinnen und Absolventen von MINT-Fächern. Dabei spielen die österreichischen Fachhochschulen auch in der Zukunft eine wesentliche Rolle“, so der IV-Generalsekretär abschließend.

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