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Industrie begrüßt FH-Ausbau als zukunftsweisenden Schritt

10.10.2017

Der weitere Ausbau des Fachhochschulsektors sei "ein zukunftsweisender Schritt, um den Herausforderungen der Industrie bei der Sicherstellung des Innovationsnachwuchses zu begegnen", so Mag. Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), anlässlich der heute bekanntgegebenen Zuteilung von 450 zusätzlichen Studienplätzen im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich (MINT). Die Industrie werte den Ausbau als wichtige hochschul- und standortpolitische Maßnahme. So könne man den Anforderungen der Digitalisierung gerecht werden und eine weitere Ausdifferenzierung des österreichischen Hochschulraums weiter vorantreiben. Einmal mehr betonte Neumayer die Schwierigkeiten der heimischen Industrie in Hinblick auf die Sicherung eines exzellenten Nachwuchses im MINT-Bereich: "Acht von zehn Industrieunternehmen haben Rekrutierungsprobleme in Technik, Produktion oder Forschung und Entwicklung (F&E). Jedes vierte Unternehmen, das MINT-Stellen zu besetzen hatte, hätte noch weitere vergeben können. Diese Situation spitzt sich noch weiter zu." Die Sicherstellung des MINT-Nachwuchses sei daher essenziell für den Standort, insbesondere für die innovative Industrie.

Laut Prognosen könnten bis 2020 im naturwissenschaftlichen und technischen Bereich allein in Österreich fast 40.000 neue Jobs entstehen. "Die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft wird die Nachfrage nach MINT-Qualifizierten noch weiter anfachen", zeigte sich Neumayer überzeugt. Darüber hinaus würden künftig von der Industrie innovative Studienmodelle stark nachgefragt werden. "Die IV begrüßt daher den Ausbau von dualen Studiengängen, um Wissenschaft und Praxis noch besser zu verzahnen", so der IV-Generalsekretär. Fachhochschulen spielten aus Sicht der Industrie eine bemerkenswerte und unverzichtbare Rolle bei der Sicherung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses. Zu den Stärken des Sektors würden die hohe Anwendungsorientierung der Ausbildungsinhalte, die Möglichkeit des berufsbegleitenden Studiums, selektive Aufnahmeverfahren sowie deutlich geringere Drop-Out-Raten als an Universitäten zählen. "Auch künftig ist die Weiterentwicklung des FH-Sektors wichtiges Anliegen der IV-Hochschulpolitik", so Neumayer abschließend.

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