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LIT Lecture: Lernen und kennenlernen

14.09.2017

Am Linz Institute of Technology (LIT) der JKU hat sich inzwischen eine bunte Mischung an ForscherInnen zusammengefunden, die an einer breiten Palette von Themen arbeiten. Damit hier aber nicht nur nebeneinander her geforscht, sondern auch gemeinsame Ansätze gefunden und vielleicht auch völlig neue, gemeinsame Ideen geboren werden, wurden die LIT Lectures ins Leben gerufen, die heute ihre erste Auflage hatten.

Wenn Sie künftig im Krankenhaus von der Krankenschwester statt des Fieberthermometers eine hauchdünne Folie überreicht bekommen, die Sie sich mit einem Pflaster ans Handgelenk kleben und die neben der Körpertemperatur auch noch alle möglichen anderen Parameter misst, dann steckt hier viel Denk- und Laborarbeit von Priv.-Doz. Dr. Martin Kaltenbrunner drinnen. Er arbeitet in seinem LIT-Projekt mit sogenannten Hydrogelen und entwickelt intelligente weiche Systeme, die er mit diversen Anwendungsmöglichkeiten in der Lecture vorgestellt hat.

Gicht, Arthritris und Arthrose - Ausformungen von Gelenkserkrankungen oder Verschleißerscheinungen - werden sich mit zunehmendem Alter der Bevölkerung weiter verbreiten. Diese Krankheiten frühzeitig zu diagnostizieren bzw. eine Tendenz in diese Richtung erkennen zu können, gelingt mit Mikrosensoren, die die Gelenksflüssigkeit genau analysieren. Derzeit entwickelt Dr. Erwin Reichel mit Dr. Thomas Voglhuber-Brunnmaier in einem LIT-Projekt Mikrosensoren, die das Gewicht von Gichtkristallen in der Gelenksflüssigkeit ermitteln bzw. die Fließeigenschaften der Gelenksflüssigkeit messen können. Noch wird dazu die Gelenksflüssigkeit von Hunden herangezogen - Ziel ist aber, mit HumanmedizinerInnen zusammenzuarbeiten.

Als externer Vortragender gab Dr. Bernhard Bergmair vom Linz Center of Mechatronics (LCM) einen Einblick in die sich rasant entwickelnde Blockchain-Technologie, die Währungen wie Bitcoin zugrundeliegt.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

"Wir möchten am LIT eine stärkere und vor allem auch interdisziplinäre Zusammenarbeit der einzelnen ForscherInnengruppen fördern", sagt Univ.-Prof. Dr. Alexander Egyed, Vizerektor für Forschung an der JKU. "Und ich denke, die Lectures sind ein sehr gutes Format dafür. Denn es war offensichtlich, dass es für die über 70 TeilnehmerInnen der heutigen LIT Lecture genug Diskussionsstoff gab, um beim anschließenden Buffet gemeinsam an weiteren Ideen zu spinnen."

Die nächste LIT Lecture findet am 15. November um 12.00 Uhr statt. Interessierte sind herzlich willkommen. Weitere Informationen zum LIT und zu den Projekten: www.jku.at/forschen/lit

Quelle: JKU Linz

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