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NEOS wollen arbeitslose AMS-Trainer in Brennpunktschulen einsetzen

03.12.2018

Die NEOS wollen durch den Sparkurs arbeitslos gewordene AMS-Trainer als Hilfslehrer in Brennpunktschulen einsetzen. Je nach Qualifikation könnten diese als Sprachlehrer, Unterstützungslehrer oder administratives Personal eingesetzt werden, schlägt Parteichefin Beate Meinl-Resinger gegenüber der APA vor. Auch ein Einsatz als Freizeitpädagogen an Ganztagsschulen wäre denkbar.

Im vergangenen Schuljahr gab es, wie eine Anfrage von NEOS zeigt, allein in Wien 260 Lehramtsstudierende an den Pflichtschulen. Zudem müssten einige Pädagogen dauerhaft Überstunden machen. In ganz Österreich fallen laut Meinl-Reisinger pro Schuljahr rund fünf Millionen bezahlte Überstunden an - dazu kommen unentgeltliche Supplierungen. Zudem stiegen auch die Schülerzahlen weiter.

"Dieser Regierung geht es nicht um echte Lösung, im Gegenteil, sie kürzt auch noch Förderungsmaßnahmen beim AMS und behindert damit Integration", findet die NEOS-Obfrau. "Die Sprachtrainer und Lehrer die dadurch ihren Job verlieren, müssten eingesetzt werden, und zwar in Brennpunktschulen, denn diese brauchen dringend mehr Unterstützung bei ihren Integrationsanstrengungen."

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