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Verbindliche Übung "Digitale Grundbildung" © APA (dpa)
Verbindliche Übung "Digitale Grundbildung" © APA (dpa)

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NÖ Schulen erhalten Leitfaden für Umgang mit Social Media

02.11.2018

Das Land Niederösterreich hat gemeinsam mit dem Landesschulrat Empfehlungen zum richtigen Umgang mit sozialen Netzwerken für Schulen ausgearbeitet. Beigebracht werden soll laut einer Aussendung u.a. der reflektierte Einsatz digitaler Kommunikationswerkzeuge. Appelliert wird in den Richtlinien aber auch an die Vorbildwirkung der Bildungseinrichtungen sowie des Lehrpersonals.

Die Empfehlung stellt nach Angaben des Landespressedienstes eine Richtschnur für den Umgang mit Social-Media-Kanälen wie Facebook und WhatsApp dar. Zweiteres sei etwa "kein geeignetes Instrument für schulische Kommunikation", hält Bildungsdirektor Johann Heuras fest.

In der seit dem Herbst in der Sekundarstufe verbindlichen Übung "Digitale Grundbildung" sollen Schüler den respektvollen Umgang mit ihren Kommunikationspartnern lernen. "Schüler müssen die Problematik von falschen Nachrichten, Hasspostings oder Cybermobbing erkennen können und Strategien erlernen, mit denen sie sich gegen solche Bedrohungen zur Wehr setzen können", so Heuras. Vermittelt werden solle zudem, "die verschiedenen Aspekte von Medien und Medieninhalten zu verstehen, kritisch zu bewerten und letztendlich verantwortungsvoll damit umzugehen", fügte Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) hinzu.

Ziel der Initiative sei aber auch eine verantwortungsvolle Präsentation der Schulen selbst. Seitens des Landesschulrates wurde darauf hingewiesen, dass Diskussionsforen, Blogs mit Kommentarfunktionen oder soziale Netzwerke ungeeignete Mittel für die Webpräsenz einer Bildungseinrichtung seien.

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