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Nachrichten leicht verständlich vom 08. Mai 2017

08.05.2017

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Emmanuel Macron wird der neue Präsident von Frankreich

In Frankreich hatte in der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen keine Kandidatin und kein Kandidat mehr als die Hälfte der Stimmen bekommen. Deshalb gab es am Sonntag eine Stichwahl zwischen der EU-Gegnerin Marine Le Pen und dem EU-Befürworter Emmanuel Macron. Dabei gewann Macron mit 66 Prozent der Stimmen deutlich vor der rechtsextremen Le Pen. Nach seinem Sieg versprach Macron, sich "mit allen Kräften gegen die Spaltung" der französischen Bevölkerung einzusetzen. Die Erleichterung über den Sieg des Europa-freundlichen Macron war in der ganzen EU zu spüren.

Beppo Mauhart ist mit 83 Jahren gestorben

Beppo Mauhart, der ehemalige Präsident des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) ist tot. Er starb am Sonntag im Alter von 83 Jahren. Mauhart war 17 Jahre lang Präsident des ÖFB. Damit war er von allen Präsidenten nach dem Jahr 1945 am längsten im Dienst. Nach dem Ende seiner Amtszeit im Jahr 2002 wurde er Ehrenpräsident. Seinen größten beruflichen Erfolg hatte Mauhart vier Jahre nach seiner Wahl zum ÖFB-Präsidenten: Er wurde Generaldirektor der Austria Tabak AG.

Bundeskanzler Kern warnte vor Rechten in neuem Gewand

Der 8. Mai ist in vielen Ländern ein Gedenktag. Vor 72 Jahren, am 8. Mai 1945 endete der 2. Weltkrieg. Auch Österreich wurde vom Nationalsozialismus befreit. Bundeskanzler Christian Kern von der SPÖ warnte in einer Rede aus diesem Anlass vor neuen rassistischen und rechtsextremen Bewegungen. Die "neue Rechte" seien die gleichen Rechtsradikalen wie früher, nur in "neuem Gewand". Bei den Feierlichkeiten waren Bundespräsident Alexander Van der Bellen sowie Vertreter der Glaubensgemeinschaften und Opferverbände anwesend. Die Festrede hielt die Kärntner Slowenin Katja Sturm-Schnabl, die die Nazi-Zeit noch miterlebt hat. Sie erinnerte in ihrer Rede an die Verschleppung der slowenischen Volksgruppe durch die Nationalsozialisten.

Wien wieder auf Platz zwei der Kongress-Städte

Wien ist als Tagungsort im Jahr 2016 wieder auf Platz zwei vorgerückt. Auf Platz eins liegt Paris. Im Jahr 2015 war Wien von Platz zwei auf Platz vier abgestiegen. 2016 gab es in Wien 186 Veranstaltungen. Damit liegt Wien vor Barcelona, Berlin und London. Österreich hat sich auch im Vergleich der Länder verbessert: Es gab 268 Veranstaltungen. Damit verbessert sich Österreich von Platz 14 auf Platz 12.

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