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Nachrichten leicht verständlich vom 11. Mai 2018

11.05.2018

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Große Sorge wegen dem Atom-Abkommen mit dem Iran

Donald Trump ist der Präsident von den USA. Er will sich nicht mehr an das Atom-Abkommen mit dem Land Iran halten. Außerdem hat er jetzt neue Sanktionen gegen den Iran verhängt. Jetzt sind viele Politiker in Europa besorgt, wie es weitergeht. Das Atom-Abkommen hatten die Länder Iran, USA, Frankreich, Großbritannien, Russland, China und Deutschland unterschrieben. Der Iran will sich weiter an das Atom-Abkommen halten. Frankreich, Großbritannien, Russland, und Deutschland wollen sich auch an das Abkommen halten. Am Dienstag treffen sich die Außen-Minister von Frankreich, Deutschland, Iran und Großbritannien und wollen darüber reden, wie es mit dem Atom-Abkommen weitergehen soll.

Erklärung: Atom-Abkommen mit dem Iran

Vor einigen Jahren hatten viele Länder Angst, dass das Land Iran vielleicht einmal Atom-Waffen baut. Deshalb machten Länder wie die USA, Frankreich, Großbritannien oder Deutschland Wirtschafts-Sanktionen gegen den Iran. Der Iran durfte zum Beispiel nicht mehr so viel Öl verkaufen wie zuvor. Dann haben alle lange miteinander geredet und das Atom-Abkommen unterschrieben. Darin steht, dass der Iran kein Material haben darf, mit dem man Atom-Waffen bauen kann. Dafür haben die USA, Frankreich, Großbritannien, Russland, China und Deutschland die Wirtschafts-Sanktionen gegen den Iran beendet.

Erklärung: Sanktionen

Sanktionen sind Straf-Maßnahmen. Wenn Länder andere Länder wegen irgend etwas bestrafen wollen, dann machen sie oft Wirtschafts-Sanktionen. Dann darf man zum Beispiel Waren aus dem bestraften Land nicht mehr kaufen oder dorthin nichts mehr verkaufen. Oder Firmen dürfen in dem bestraften Land keine Fabriken bauen.

Politiker aus Nordkorea und den USA wollen miteinander reden

Politiker aus den Ländern Nordkorea und USA haben lange Zeit miteinander gestritten. Nun will der Machthaber von Nordkorea namens Kim Jong-un aber mit dem Präsidenten von den USA namens Donald Trump reden. Das Gespräch soll am 12. Juni im Land Singapur stattfinden. Die beiden Länder stritten in letzter Zeit so oft miteinander, dass ein Gespräch ein gutes Zeichen ist. Es ist das erste Mal überhaupt, dass ein Präsident von den USA und ein Machthaber von Nordkorea einander treffen.

Erklärung: Nordkorea und USA

Das Land Nordkorea ist mit vielen anderen Ländern wie den USA, Südkorea oder Japan verfeindet. Das liegt auch daran, dass Nordkorea Raketen baut und mit Atomwaffen droht. Der Machthaber Kim Jong-un von Nordkorea ärgert den Präsidenten Donald Trump mit Raketentests. Donald Trump drohte deshalb, das Land Nordkorea zu vernichten. Nun könnte es eine friedliche Lösung geben.

Ein Jugendlicher wollte vor einer Schule mehrere Menschen erschießen

Am Mittwoch hat die Polizei einen 18 Jahre alten Burschen verhaftet. Er soll vor einer Schule in der Stadt Mistelbach in Niederösterreich einen Schüler mit einer Schrot-Flinte angeschossen zu haben. Die Polizei hat den verdächtigen Burschen nun befragt. Der Bursche hat dabei zugegeben, dass er nicht nur den einen Schüler niederschießen wollte. Er wollte mehrere Leute niederschießen. So eine Tat bezeichnet man als Amok-Lauf. Der Bursche konnte aber nur einen Schuss abgeben. Danach hat seine Schrot-Flinte nicht mehr funktioniert.

Ein Burgenländer war 38 Jahre ohne Führerschein unterwegs

Ohne Führerschein darf man in Österreich kein Auto lenken. Manche Menschen machen das trotzdem. Im Bundesland Burgenland hat die Polizei so jemand erwischt. Ein 56 Jahre alter Mann war mit seinem Auto unterwegs, als in die Polizei kontrollierte. Der Auto-Fahrer hatte keinen Führerschein. Trotzdem ist der Mann schon 38 Jahre lang mit dem Auto gefahren. In eine Fahrschule ist er auch nie gegangen. Die Polizei hat den Mann angezeigt. Er wird eine Strafe bekommen.

Erklärung: Führerschein

Jeder Mensch, der ein Auto lenken will, braucht einen Führerschein. Um einen Führerschein zu bekommen, geht man in eine Fahrschule. Dort lernt man mit Hilfe eines Lehrers Autofahren. Dann muss man eine Fahrprüfung machen. Schafft man diese Prüfung, bekommt man den Führerschein. Die Polizei kann aber jedem Autofahrer den Führerschein wieder wegnehmen. Zum Beispiel, wenn man viel zu schnell Auto fährt oder wenn man betrunken Auto fährt.

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