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Nachrichten leicht verständlich vom 12. April 2017

12.04.2017

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Laut einer Studie bedroht die Digitalisierung 9 Prozent der Jobs in Österreich

Das Wirtschaftsforschungs-Institut IHS hat heute eine Studie veröffentlicht. Diese Studie besagt, dass die wachsende Digitalisierung der Arbeitswelt ungefähr 9 Prozent aller Jobs gefährdet. Das sind 360.000 Stellen in Österreich. Mehr als die Hälfte der bedrohten Jobs entfallen gemeinsam auf Hilfsarbeiter und Handwerker. 30 Prozent der Jobs für Hilfsarbeitskräfte sind von der Digitalisierung bedroht, dann folgen Handwerker mit 19 Prozent der Jobs, Maschinenbediener mit 18 Prozent und Dienstleistungsberufe mit 11 Prozent.

Erklärung: Wirtschaftsforschungs-Institut

Wirtschaftsforschungs-Institute beschäftigen sich mit aktuellen wirtschaftlichen Fragen. Sie beschäftigen sich zum Beispiel mit Steuern, dem Arbeitsmarkt, Handelsabkommen oder mit der wirtschaftlichen Entwicklung von anderen Ländern. Außerdem machen sie Vorhersagen über die Entwicklung der Wirtschaft.

Minister Drozda will sozialen Netzwerken wegen Hass-Postings mit Strafen drohen

Medienminister Thomas Drozda von der SPÖ möchte Netzwerke wie Facebook oder Twitter dazu bringen, Hass-Postings zu löschen. Um das zu erreichen, sollen Strafen angedroht werden. "Mit gutem Zureden" komme man nämlich nicht weiter, sagte er am Mittwoch im Ö1-"Morgenjournal". Sein Vorbild sind ähnliche Pläne in Deutschland. Gemeinsam mit Justizminister Wolfgang Brandstetter von der ÖVP will Drozda mögliche gesetzliche Maßnahmen überlegen. Brandstetter hat allerdings Zweifel, ob schnelle gesetzliche Änderungen sinnvoll sind.

Immer mehr Kinder als Selbstmordattentäter für die Terrorvereinigung Boko Haram

Boko Haram ist eine radikale islamistische Terrorvereinigung in Nigeria. Die Terroristen setzen für Anschläge immer öfter Kinder als Selbstmordattentäter ein. In den ersten drei Monaten dieses Jahres gab es 27 Anschläge, die Kinder durchführten. Das sind dreimal mehr als im gleichen Zeitraum in Vorjahr. Das teilte das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF am Mittwoch in einem neuen Bericht mit. Im Jahr 2016 gab es im ganzen Jahr nur etwas mehr als 27 Anschläge durch Kinder.

Ostern ist für die Österreicher ein Familienfest

87 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher feiern Ostern mit der Familie oder mit Freunden. Absolute Spitzenreiter sind Steirer und Kärntner mit 96 Prozent. Ostern ist das höchste christliche Fest, aber nur 37 Prozent der Bevölkerung werden in die Kirche gehen. Das kam bei einer am Mittwoch veröffentlichten Befragung von 500 Personen heraus. Für fast zwei Drittel sind die entsprechenden Traditionen wichtig - vor allem Eiersuchen und Eierpecken.

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