Bildung

Kooperationsmeldung

Nachrichten leicht verständlich vom 13. April 2017

13.04.2017

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Die Familienleistungen sind seit dem Jahr 2000 stark gestiegen

In den vergangenen 15 Jahren gaben Bund und Länder immer mehr Geld für Familienleistungen aus. Im Jahr 2000 bekam ein Kind noch Leistungen für 3.540 Euro, im Jahr 2015 waren es schon 5.847 Euro. Darüber berichtete die Tageszeitung "Der Standard" am Donnerstag. Zu diesen Berechnungen gehören alle Familienleistungen, die es in Österreich gibt. Von direkten Zahlungen über Steuererleichterungen bis zur Kinderbetreuung.

Zahl der Muslime in Österreich steigt schnell

Weiterhin gibt es in Österreich immer mehr Muslime. Bisher hat das Innenministerium angenommen, dass in Österreich bis zu 600.000 Muslime leben. Die Zahl dürfte aber schon auf ungefähr 700.000 gestiegen sein. Grund dafür sind Migrantinnen und Migranten, Geburten und Flüchtlinge aus arabischen Ländern. Weiterhin ist die römisch-katholische Kirche die stärkste Religionsgemeinschaft: Sie hat 5,16 Millionen Mitglieder.

Russland wurde wegen Geiseldramas im Jahr 2004 verurteilt

Im Jahr 2004 haben russische Sicherheitskräfte eine Geiselnahme in der Stadt Beslan blutig beendet. Dabei starben über 300 Geiseln. 409 Personen brachten deshalb beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Klagen ein. Darunter waren Überlebende und Angehörige von Todesopfern. Die Richter des Europäischen Gerichtshofs gaben den Klägern jetzt Recht. Sie erhalten Schmerzensgeld zwischen 5.000 und 30.000 Euro, insgesamt ungefähr drei Millionen Euro. Russland reagierte ablehnend. Dmitri Peskow, ein Sprecher der Regierung, kritisierte den Wortlaut des Urteils und sagte: "Für ein Land, das angegriffen wurde, sind diese Formulierungen absolut inakzeptabel."

Erklärung: Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte

Im Jahr 1953 ist die Europäische Menschenrechts-Konvention in Kraft getreten. Das ist ein Vertrag zwischen den europäischen Staaten, in dem die Grundrechte und Menschenrechte stehen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte überprüft, ob die Forderungen dieses Vertrags eingehalten werden. Alle Einzelpersonen, Personengruppen oder Organisationen können sich mit der Behauptung an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wenden, dass Rechte aus dem Vertrag verletzt wurden. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat seinen Sitz in der französischen Stadt Straßburg.

Goldbarren aus einem PKW gestohlen

In der Südsteiermark haben unbekannte Täter einer 52-jährigen Frau Goldbarren aus dem Auto gestohlen. Die Frau hatte zwölf kleine Goldbarren im Wert von ungefähr 117.000 Euro in einer Kühltasche hinter dem Fahrersitz versteckt. Dies teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die Goldbarren waren für ein Immobiliengeschäft gedacht. Die Täter könnten die Frau beobachtet haben: Die Frau entdeckte den Diebstahl nur 10 Minuten, nachdem Sie ihr Auto verlassen hatte.

STICHWÖRTER
Österreich  | Österreichweit  |
Weitere Meldungen aus Bildung
APA
Partnermeldung