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Nachrichten leicht verständlich vom 13. März 2017

13.03.2017

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Es ist ein Projekt der APA - Austria Presse Agentur mit Unterstützung vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz.

Die Niederlande verschärfen Warnhinweise für Türkei-Reisende

Wahlkampfauftritte von türkischen Politikerinnen und Politikern in den Niederlanden sind von der niederländischen Regierung verhindert worden. Die Türkei hat scharf dagegen protestiert. Deshalb haben die Niederlande Warnhinweise für Türkeireisende verschärft. Das Außenministerium hat am Montag auf seiner Website ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es seit dem Wochenende Spannungen zwischen den Niederlanden und der Türkei gibt. Es wird aber nicht generell von Reisen in die Türkei abgeraten. Außerdem besteht die niederländische Regierung darauf, dass sich die Türkei offiziell entschuldigt. Als Reaktion darauf hat die türkische Regierung den niederländischen Botschafter einbestellt und ihm Protestschreiben an die niederländische Regierung überreicht.

Das Jahr 2016 war das bisher schlimmste Jahr für Kinder in Syrien

Nach einem Bericht des UNO-Kinderhilfswerks UNICEF ist das Leiden der Kinder in Syrien so schlimm wie noch nie. Im Bürgerkrieg sind voriges Jahr 652 Kinder gestorben. Das sind 20 Prozent mehr als 2015. Mehr als 2,8 Millionen Kinder leben in Gebieten, die schwer zu erreichen sind. Mindestens 850 Kinder sind als Soldaten eingezogen worden. Teilweise müssen sie an der Front kämpfen. Andere werden als Gefangenenaufseher oder Selbstmordattentäter verwendet.

Streik an den Berliner Flughäfen soll noch bis Mittwoch dauern

Das Bodenpersonal der Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld streikt seit Montag. Deswegen sind fast alle Flüge von und nach Berlin ausgefallen. Die Gewerkschaft ver.di hatte ungefähr 2.000 Beschäftigte der Flughäfen zum Streik aufgerufen. 448 Abflüge in Tegel und 194 Abflüge in Schönefeld werden voraussichtlich ausfallen. Auch alle Montagsflüge zwischen Wien und Berlin wurden gestrichen. Der Streik soll noch bis Mittwoch dauern.

Mordverdacht in Niederösterreich: 57-Jähriger soll seine Ehefrau erwürgt haben

In Wiener Neustadt soll ein 57-jähriger Mann seine 56-jährige Ehefrau erwürgt haben. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Mordverdachts. Der Verdächtige wurde Montagfrüh in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert. Erich Habitzl, der Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte einen Bericht des "Kurier", wonach der Mann alkoholisiert gewesen sei. Es wurde eine Obduktion der Leiche der Frau angeordnet.

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