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Nachrichten leicht verständlich vom 14. März 2017

14.03.2017

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Es ist ein Projekt der APA - Austria Presse Agentur mit Unterstützung vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz.

Die neue Ministerin für Gesundheit und Frauen hat sich im Nationalrat präsentiert

Es gibt eine neue Ministerin für die Themen Gesundheit und Frauen. Die neue Ministerin heißt Pamela Rendi-Wagner. Sie ist von der SPÖ.

Am Dienstag ist Pamela Rendi-Wagner dem Nationalrat vorgestellt worden. Danach hat sie sich auch selbst präsentiert.

In ihrer Rede hat die neue Ministerin einen Lohn für alle Menschen in Österreich von mindestens 1.500 Euro gefordert.

Außerdem möchte sie, dass man beim Arzt oder im Krankenhaus nicht zu lange auf die Behandlung warten muss. Pamela Rendi-Wagner möchte, dass Ärzte, Krankenhäuser und Krankenkassen daran arbeiten, die Warte-Zeiten kürzer zu machen. Wenn Ärzte, Krankenhäuser und Krankenkassen das nicht schaffen, wird die neue Ministerin gesetzliche Maßnahmen ergreifen.

Großbritannien wird Ende März aus der EU austreten

Das britische Parlament hat ein Gesetz gemacht, das den Brexit ermöglicht. Vorher war im Parlament sehr viel darüber diskutiert und gestritten worden.

Die britische Regierung und die Premierministerin Theresa May wollen nun Ende März den Austritt offiziell erklären. Diesen Zeitplan hat der Brexit-Minister David Davis bestätigt.

Erklärung: Brexit

Brexit ist ein erfundenes Wort. Es besteht aus zwei Teilen: "Britain" und "exit".

"Britain" ist das englische Wort für Britannien. Der vollständige Name des Landes ist "Großbritannien", wir sagen oft auch einfach "England".

"exit" heißt auf Englisch "Ausgang" oder auch "Austritt".

Beide Teile zusammen bedeuten also: der Austritt von Großbritannien aus der EU.

Der Europäische Gerichtshof entscheidet: Firmen dürfen Kopftuch am Arbeitsplatz verbieten

Unternehmen dürfen ihren Arbeitnehmerinnen das Tragen eines islamischen Kopftuchs verbieten. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Dienstag in Luxemburg entschieden.

In einem Unternehmen darf aber niemand wegen seiner politischen oder religiösen Überzeugung benachteiligt werden. Wenn in einem Unternehmen Frauen kein Kopftuch tragen sollen, dann müssen Unternehmen das Tragen von allen politischen oder religiösen Zeichen verbieten.

In Österreich ist das Tragen von Kopftüchern am Arbeitsplatz grundsätzlich erlaubt. Die Bundesregierung möchte es aber bei Frauen im öffentlichen Dienst verbieten. Frauen, die im öffentlichen Dienst arbeiten, sind zum Beispiel Beamtinnen, Polizistinnen oder auch Lehrerinnen.

Erklärung: Europäischer Gerichtshof

Der Europäische Gerichtshof ist das oberste Gericht in der EU. Es steht in Luxemburg. Wenn der Europäische Gerichtshof etwas entscheidet, dann gilt das für die ganze EU. Die Abkürzung für den Europäischen Gerichtshof ist EuGH.

In Wien lebt man am besten

Wien ist auch in diesem Jahr die Stadt mit der höchsten Lebens-Qualität der Welt. Das hat das Beratungs-Unternehmen Mercer herausgefunden.

Jedes Jahr untersucht Mercer die Lebens-Qualität von Städten in der ganzen Welt.

Wien ist jetzt schon zum 8. Mal die Stadt mit der höchsten Lebens-Qualität geworden.

Auf den weiteren Plätzen liegen die Städte Zürich (Schweiz), Auckland (Australien), München (Deutschland) und Vancouver (Kanada).

Auf dem letzten Platz liegt wieder Bagdad im Irak.

Das Unternehmen Mercer hat 231 internationale Großstädte untersucht. Wichtig waren dabei Themen wie Politik, Soziales, Wirtschaft und Umwelt.

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