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Nachrichten leicht verständlich vom 16. März 2017

16.03.2017

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Es ist ein Projekt der APA - Austria Presse Agentur mit Unterstützung vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz.

Höhere Inflation im Februar: Der tägliche Einkauf kostet deutlich mehr

Im Februar hat es eine höhere Inflation gegeben. Das heißt: Das Leben in Österreich ist im Februar wieder teurer geworden. Die Verbraucher-Preise sind im Februar um 2,2 Prozent höher als im Jänner. Das ist der höchste Wert seit dem Juni 2013. Dabei sind die Verbraucher-Preise im Jänner schon um 2 Prozent höher gewesen als im Dezember.

Was das Leben im Februar verteuert hat

Heizöl ist ganz besonders teuer geworden. Benzin und Diesel haben das teurere Leben im Februar mit verursacht. Auch der tägliche Einkauf ist im Februar um 3,2 Prozent teurer geworden. Das ist mehr als die Inflation ausgemacht hat. Der tägliche Einkauf ist also teurer als man es durch die Inflation erklären kann.

Niederlande-Wahl: Rutte setzt sich gegen Wilders durch

Die rechtsliberale Partei von Mark Rutte hat die Parlaments-Wahl klar gewonnen. Es haben viel mehr Menschen für die Partei von Rutte gestimmt als für die Partei von Wilders. Für die rechtspopulistische Partei von Geert Wilders haben weniger Menschen gestimmt, als man vor der Wahl gedacht hat. Für die sozialdemokratische Partei haben sehr wenige Menschen gestimmt. Das war ein überraschendes Ergebnis. Die sozialdemokratische Partei war früher Koalitions-Partner von Ruttes Partei im Parlament. Da die sozialdemokratische Partei so wenige Stimmen bekommen hat, wird es keine 2er-Koalition im Parlament geben können. Das bedeutet: Ein Bündnis der beiden Parteien reicht nicht für eine Mehrheit im Parlament. Es müssen sich mindestens 3 oder 4 Parteien verbünden, damit sie die Mehrheit im Parlament haben. Rutte und die Partner brauchen mindestens 76 der 150 Abgeordneten-Stimmen. Inzwischen sind 95 Prozent aller abgegebenen Stimmen ausgezählt. Die Partei von Rutte bekommt 33 Sitze im Parlament. Sie brauchen also noch 43 zusätzliche Sitze für eine Mehrheit. Mark Rutte glaubt, dass die Verhandlungen mit den anderen Parteien lang dauern werden.

Insgesamt 1,2 Millionen Menschen haben 2016 in der EU um Asyl angesucht

Eurostat ist das statistische Amt der EU. Es hat die neuesten Zahlen zu den Asylwerberinnen und Asylwerbern veröffentlicht. Im Jahr 2016 haben 1,2 Millionen Menschen in der EU um Asyl angesucht. Das ist etwas weniger als im Jahr 2015. Da waren es 1,27 Millionen Menschen. In Österreich haben 2016 39.860 Menschen um Asyl angesucht. Österreich ist damit auf Platz 5 im Ländervergleich. Am häufigsten haben Menschen in Deutschland um Asyl angesucht. Ganz genau waren es 722.265 Menschen im Jahr 2016. Wenn man die Zahl der Asylwerberinnen und Asylwerber mit der Zahl der Einwohner pro Land vergleicht, dann ist die Lage so: Auf Platz 1 ist Deutschland, auf Platz 2 Griechenland und auf Platz 3 Österreich. Ungefähr 30 Prozent der Asylwerberinnen und Asylwerber kommen aus Syrien.

Am 4. April gibt es einen neuen 50-Euro-Schein

Die Vorbereitungen für die Einführung des neuen 50-Euro-Scheins laufen auf Hochtouren. Nicht nur in Österreich, auch in den anderen Ländern. Der Nationalbank-Sprecher Christian Gutlederer sagt gegenüber der APA, dass die Einführung im Zeitplan ist. Am 4. April wird es den neuen 50-Euro-Schein geben. Er wird da und dort auch schon aus dem Bankomat kommen. Ab dem 4. April werden die alten 50-Euro-Scheine nach und nach von der Nationalbank eingezogen. Man wird die alten 50-Euro-Scheine also immer seltener in der Hand halten. Im ersten Schritt werden die Länder, in den der Euro die Währung ist, 5,4 Milliarden neue 50-Euro-Scheine ausgeben.

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