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Nachrichten leicht verständlich vom 17. März 2017

17.03.2017

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Es ist ein Projekt der APA - Austria Presse Agentur mit Unterstützung vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz.

Schulautonomie-Paket: Die wichtigsten Punkte sind für das Bildungsministerium "nicht verhandelbar"

Bildungsministerin Sonja Hammerschmid von der SPÖ will das Schulautonomie-Paket der Regierung so schnell wie möglich umsetzen. Der Gesetzesentwurf wird nun begutachtet. Bei einer Pressekonferenz am Freitag betonte die Ministerin, dass gute Ideen immer noch eingebaut werden können. Aber die wichtigsten Punkte müssten so bleiben und könnten nicht noch einmal verhandelt werden, meinte sie in Richtung Lehrer-Gewerkschaft. Dieser Meinung sind auch Staatssekretär Harald Mahrer (SPÖ), Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) und Landeshauptmann Peter Kaiser von der SPÖ, die bei den Verhandlungen dabei waren.

Kardinal Schönborn will "ungezwungenen Umgang" mit religiösen Symbolen

Die katholischen Bischöfe in Österreich trafen sich zu einer Frühjahrs-Tagung. Beim Abschluss der Tagung nahmen die Bischöfe auch zum Thema Burka Stellung. Sie bewerten das Tragen einer Burka in der Öffentlichkeit als nicht erwünscht in der Gesellschaft. Der Vorsitzende der Bischofs-Konferenz, Kardinal Christoph Schönborn, sagte aber auch: "Wir sind gegen ein übertriebenes gesetzliches Verbot." Die Bischöfe schlagen vor, dass man besser klar festlegen soll, wann und wo man das Gesicht offen zeigen muss, zum Beispiel vor Gericht oder an Schulen. Der Kardinal empfiehlt, dass man mit religiösen Symbolen "ungezwungen" umgehen soll.

Außenminister der USA droht Nordkorea: "Ende der Geduld"

Der Außenminister der USA, Rex Tillerson, hat Nordkorea wegen dem Atom-Programm mit harten Maßnahmen gedroht. Sogar ein militärisches Eingreifen der USA könnte möglich sein. Nach einem Treffen mit dem Außenminister von Südkorea, Yun Byung Se, sagte Rex Tillerson in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul: "Die Politik der strategischen Geduld ist zu Ende gegangen." Er versicherte zwar, dass die USA keinen militärischen Konflikt wünschen. Aber wenn die Bedrohung durch Nordkoreas Atom- und Raketen-Programm weiter steigt, dann könnten sich die USA gezwungen sehen, so zu handeln, sagte Tillerson.

Ältere Beschäftigte haben Zweifel und Ängste

Die Hälfte aller Beschäftigten über 50 Jahre in Österreich hat Zweifel, ob sie bis zum Pensionsalter arbeiten können. Der Grund dafür sind körperliche und psychische Belastungen. Jeder vierte Beschäftigte fürchtet außerdem, dass es schwierig wird, eine neue Stelle zu finden, wenn man den Arbeitsplatz verliert. Das sind die Ergebnisse des Arbeitsklima-Index. Dieser Index wurde am Freitag vom Präsidenten der oberösterreichischen Arbeiterkammer, Johann Kalliauer, und Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) in Linz präsentiert.

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