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Nachrichten leicht verständlich vom 20. April 2017

20.04.2017

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Österreicher sind unzufriedener mit der Demokratie

Immer weniger Österreicher sind mit dem Funktionieren der Demokratie zufrieden: Im Jahr 2007 waren noch 44 Prozent der Menschen mit der Demokratie in Österreich zufrieden. Heute sind es nur noch 32 Prozent. 43 Prozent der Österreicher wollen einen "starken Mann" an der Spitze des Landes. 23 Prozent sind für einen "starken Führer". Das kam bei einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts SORA und des Vereins zur wissenschaftlichen Aufarbeitung von Zeitgeschichte heraus.

Schneerekord im Osten Österreichs, aber die Autobahnen sind wieder befahrbar

Im Osten Österreichs liegt im Bergland teilweise so viel Schnee, wie noch nie in der zweiten Aprilhälfte. Für die Nacht auf Freitag gibt es eine Frostwarnung. Das teilte die ZAMG am Donnerstag mit. Die Sperren von Autobahnen wurden am Donnerstag wieder aufgehoben. In Niederösterreich kam es zu Stromausfällen. Aber die Kälte geht zu Ende: Am Freitagnachmittag steigen die Temperaturen auf bis zu 15 Grad.

Erklärung: ZAMG

ZAMG ist die Abkürzung für "Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik". Die ZAMG ist unter anderem für die Wettervorhersage zuständig. Sie ist eine österreichische Behörde und gehört zum Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung. Die ZAMG wurde im Jahr 1851 gegründet. Damit ist sie ist der älteste staatliche Wetterdienst der Welt.

26 Festnahmen von Staatsverweigerern

Der "Staatenbund Österreich" ist eine Verbindung von Menschen, die den Staat Österreich nicht anerkennen. Diese "Staatsverweigerer" sagen, der Staat Österreich existiere nicht, sondern sei eine Firma. Sie geben unter anderem für ihre Mitglieder eigene KFZ-Kennzeichen, Zulassungsscheine und andere Dokumente heraus. Teilweise gehen diese Personen gegen Beamte oder Politiker vor und verstoßen dabei gegen das Gesetz. Zum Beispiel sollen sie "Gerichtsverhandlungen" gegen Bürgermeister geplant haben. Die Staatsanwaltschaft Graz hat deshalb Ermittlungen geführt. Nun gab es in der Nacht auf Donnerstag einen Großeinsatz von 454 Einsatzkräften der Polizei. Dabei wurden 26 Staatsverweigerer festgenommen. Das teilten das Justiz- und das Innenministerium mit. Der "Staatenbund Österreich" habe mittlerweile über tausend Mitglieder, hieß es weiter.

Zwei Raumfahrer sind mit einer russischen Rakete zu Raumstation ISS gestartet

Ein Russe und ein Amerikaner sind zu einer Mission auf der Internationalen Raumstation ISS aufgebrochen. Der Aufenthalt im All soll gut sechs Monate dauern. Die Rakete mit Fjodor Jurtschichin und Jack Fischer an Bord startete am Donnerstag vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur. Das teilte die Flugleitzentrale bei Moskau mit. Der Flug sollte ungefähr sechs Stunden dauern. Zum ersten Mal seit Jahren flogen nur zwei statt drei Personen zur Raumstation. Grund dafür ist eine Sparmaßnahme der russischen Raumfahrtbehörde.

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