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Nachrichten leicht verständlich vom 27. Dezember 2018

27.12.2018

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur Sprachstufe B1 werden die Nachrichten auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Mindestens 430 Tote durch Tsunami in Indonesien

In Indonesien in Asien hat es vor einigen Tagen einen starken Tsunami gegeben. Der Tsunami richtete schwere Zerstörungen an und tötete 430 Menschen. Es kann sein, dass es aber noch mehr Tote gibt, denn 160 Menschen werden noch vermisst. Nach diesen Menschen suchen die Rettungs-Mannschaften. Aber starker Regen behindert die Rettungs-Arbeiten. Auslöser des Tsunami war der Vulkan Anak Krakatau. Als er ausbrach, rutschte ein Teil des Vulkans ins Meer und verursachte den Tsunami. Der Vulkan ist noch immer noch aktiv. Er kann jederzeit wieder ausbrechen.

Erklärung: Tsunami

Ein Tsunami ist eine Flutwelle. Meistens entsteht ein Tsunami durch ein Erdbeben auf dem Meeresgrund. Die Flutwelle trifft dann auf die Küste und richtet große Schäden an. Bei einem Tsunami können viele Menschen und Tiere sterben.

Ein Tsunami im Land Indonesien tötete 430 Menschen

Im Land Indonesien in Asien hat es

vor einigen Tagen einen Tsunami gegeben.

Die Flut-Welle zerstörte viele Häuser

und tötete 430 Menschen.

Es kann sein, dass noch mehr Menschen

durch den Tsunami gestorben sind.

Denn 160 Menschen werden noch vermisst.

Man weiß nicht, was mit ihnen passiert ist.

Der Tsunami kam wegen einem Vulkan.

Nach diesen Menschen suchen die Retter.

Der Tsunami wurde von einem

Vulkan-Ausbruch ausgelöst.

Dabei brach ein Teil von dem Vulkan ab

und rutschte ins Meer.

Dadurch entstand die Flut-Welle.

Erklärung: Tsunami

Ein Tsunami ist eine Flut-Welle.

Oft entsteht ein Tsunami durch

ein Erdbeben auf dem Meeresgrund.

Die Flut-Welle trifft dann auf die Küste

und richtet große Schäden an.

Bei einem Tsunami können

viele Menschen und Tiere sterben.

Japan will ab Juli wieder Wale fangen

Japan wird ab Juli 2019 wieder ganz offiziell Wale fangen und töten. Das ist aber seit 1986 weltweit verboten. Es gibt eine Ausnahme, wenn man Wale für wissenschaftliche Forschung fängt. Bisher hat Japan diese Ausnahme ausgenutzt und Wale angeblich für die Forschung gefangen. Aber in Wirklichkeit wurde das Walfleisch verkauft und gegessen. In Japan ist es ein Teil der Kultur, dass man Walfleisch isst. Früher waren viele Wal-Arten vom Aussterben bedroht. Inzwischen gibt es wieder mehr Wale. Deshalb will Japan wieder Wale fangen.

Japan will wieder Wale fangen

Seit dem Jahr 1986 ist es verboten,

Wale zu fangen.

Es gibt aber eine Ausnahme: Man darf

Wale nur für die Forschung fangen.

Das hat Japan auch gemacht.

Aber das Fleisch von den Walen

wurde auch verkauft und gegessen.

Denn in Japan ist es üblich,

dass man Wal-Fleisch isst.

Wale waren früher wegen dem Walfang

vor dem Aussterben bedroht.

Heute gibt es aber wieder mehr Wale.

Deshalb wird sich Japan ab Juli 2019

nicht mehr an das Walfang-Verbot halten.

Japan wird mehr Wale jagen und

das Wal-Fleisch zum Essen verkaufen.

2018 war kein gutes Jahr für wilde Tiere

Die Naturschutz-Organisation WWF warnt, dass es weltweit immer mehr bedrohte Tierarten gibt. 2018 gab es in der Natur um 60 Prozent weniger wilde Tiere als noch 1970. Eine Ursache dafür ist die Erderwärmung durch den Klimawandel. Dadurch schrumpft zum Beispiel der Lebensraum von Eisbären. Auch Menschen sind dafür verantwortlich, weil sie viele Tiere jagen oder ihre Lebensräume zerstören. Für einige Tierarten ist es aber besser geworden. Durch strenge Schutz-Maßnahmen gibt es zum Beispiel wieder mehr Tiger und Berg-Gorillas.

Erklärung: Klima-Wandel

Auf der Erde wird es immer wärmer. Das nennt man Erd-Erwärmung oder Klima-Wandel. Durch den Klima-Wandel verändern sich die Temperaturen auf der Erde anders, als die Natur es verkraftet. Schon wenige Grad mehr können schwere Folgen haben. So können zum Beispiel flache Inseln vom Meer überschwemmt werden.

Es gibt immer mehr bedrohte Tier-Arten

Weltweit gibt es immer mehr Tier-Arten,

die vom Aussterben bedroht sind.

Im Jahr 2018 gab es 60 Prozent weniger

wilde Tiere als im Jahr 1970.

Das sagt die Naturschutz-Organisation WWF.

Schuld daran ist der Klima-Wandel.

Auf der Erde wird es immer wärmer.

Dadurch wird zum Beispiel der Lebens-Raum

von Eisbären immer kleiner.

Aber auch die Menschen sind schuld.

Weil sie viele Tiere jagen und

ihre Lebens-Räume zerstören.

Manchen Tier-Arten geht es aber besser.

Weil sie streng geschützt werden, gibt es

wieder mehr Tiger und mehr Berg-Gorillas.

Erklärung: Klima-Wandel

Auf der Erde wird es immer wärmer.

Das nennt man Erd-Erwärmung

oder Klima-Wandel.

Der Klima-Wandel bringt die Natur

und auch die Menschen in Gefahr.

Denn durch den Klima-Wandel

schmilzt das Eis in der Arktis.

Dadurch wird das Meer überall höher

und kann flache Inseln überschwemmen.

Ein Abenteurer will den Atlantik in einer Tonne überqueren

Ein Mann aus Frankreich geht auf eine abenteuerliche Reise. Er will in einer Art Tonne den Atlantik überqueren. Sein Fahrzeug ist 3 Meter lang und 2 Meter breit. Der Franzose hat nur wenig Platz in der Tonne. Im Boden dieser Tonne ist ein Fenster. Durch das Fenster kann er während der Fahrt Fische beobachten. Der Mann startete am Mittwoch von einer spanischen Insel im Atlantik. Der Mann will in ungefähr 3 Monaten in der Karibik ankommen. Er weiß jetzt aber noch nicht, wo er genau ankommen wird. Das hängt vom Wind und von den Meeres-Strömungen ab.

Erklärung: Atlantik

Der Atlantik wird auch Atlantischer Ozean genannt. Er ist einer der 7 Weltmeere. Der Atlantik befindet sich zwischen Europa und Afrika im Osten und Amerika im Westen. Der Atlantik ist der zweitgrößte Ozean der Welt. Der größte Ozean ist der Pazifik.

Ein Mann will den Atlantik in einer Tonne überqueren

Ein Mann aus dem Land Frankreich

geht auf ein Abenteuer.

Er will den Atlantik überqueren.

Aber nicht auf einem Boot, sondern

in einer Tonne.

In dieser Tonne treibt er auf dem Meer.

Er hat nur wenig Platz in der Tonne.

Er wird die ganze Zeit darin verbringen.

Er wird in der Tonne essen und schlafen.

Der Mann will in ungefähr 3 Monaten

in der Karibik ankommen.

Am Mittwoch startete er seine Reise

von Spanien aus.

Erklärung: Atlantik

Der Atlantik ist ein Meer.

Er wird auch Atlantischer Ozean genannt.

Der Atlantik ist zwischen Europa

und Afrika im Osten und

Amerika im Westen.

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