Bildung

Kooperationsmeldung

Nachrichten leicht verständlich vom 27. November 2018

27.11.2018

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zusätzlich zur bisherigen Sprachstufe B1 werden die Nachrichten ab sofort auch in der leichteren Sprachstufe A2 angeboten. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Innenminister Kickl im Untersuchungs-Ausschuss zur BVT-Affäre befragt

Innenminister Herbert Kickl von der Partei FPÖ ist am Dienstag im Untersuchungs-Ausschuss zur BVT-Affäre befragt worden. Dabei ist es vor allem um die Haus-Durchsuchung beim BVT durch die Polizei gegangen. Innenminister Kickl sagte im Untersuchungs-Ausschuss, dass bei der Haus-Durchsuchung alle Gesetze eingehalten worden sind. Die Parteien SPÖ, NEOS und "Jetzt" glauben das nicht. Sie wollen, dass Herbert Kickl als Innenminister aufhört.

Erklärung: BVT

In Österreich gibt es eine Behörde mit dem Namen BVT. Sie soll Terrorismus, Extremismus und Spionage bekämpfen. BVT ist die Abkürzung von Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung. Um das BVT gibt es seit einiger Zeit politischen Streit. Mitarbeiter vom BVT sollen Fehler gemacht haben. Deshalb hat die Polizei das BVT durchsucht. Die Polizei soll aber auch Fehler bei der Durchsuchung gemacht haben. Deshalb gibt es den BVT-Untersuchungs-Ausschuss.

Erklärung: Untersuchungs-Ausschuss

Ein Untersuchungs-Ausschuss sieht sich an, ob bei einem wichtigen politischen Thema alle Gesetze eingehalten wurden. Oder ob es Fehler gegeben hat. Im Ausschuss können die Politiker der Parteien Fragen an Personen stellen, die mit dem Thema zu tun hatten. Der Untersuchungs-Ausschuss wird vom Nationalrat beschlossen.

Innenminister Kickl wurde zur BVT-Affäre befragt

Herbert Kickl ist Innenminister

in Österreich. Er gehört

zur Partei FPÖ.

Kickl ist am Dienstag

im Untersuchungs-Ausschuss

zum BVT befragt worden.

Dabei ist es vor allem

um eine Haus-Durchsuchung

der Polizei beim BVT gegangen.

Politiker von den Parteien

SPÖ, NEOS und Jetzt sagen:

Die Haus-Durchsuchung war

nicht in Ordnung.

Innenminister Kickl hat

die Haus-Durchsuchung verteidigt.

Er sagt: Alle Gesetze

wurden eingehalten.

Erklärung: BVT

Das BVT ist eine österreichische Behörde.

Sie soll Terrorismus, Extremismus

und Spionage bekämpfen.

Um das BVT gibt es politischen Streit.

Mitarbeiter vom BVT sollen

Fehler gemacht haben.

Daher hat die Polizei das BVT durchsucht.

Die Polizei soll dabei aber

auch Fehler gemacht haben.

Der BVT-Untersuchungs-Ausschuss

soll genau herausfinden,

was falsch gemacht wurde.

Erklärung: Untersuchungs-Ausschuss

Bei wichtigen Fragen kann das Parlament

einen Untersuchungs-Ausschuss machen.

Dabei schaut man, ob alle Gesetze

eingehalten wurden oder

Fehler gemacht wurden.

Im Ausschuss können die Politiker

Fragen an Personen stellen,

die mit dem Thema zu tun hatten.

Sehr gute Ernte bei Äpfeln und Birnen

Dieses Jahr gab es eine sehr gute Ernte bei Äpfeln und Birnen. Bei Äpfeln war die Ernte um fast 80 Prozent besser als im Jahr 2017. Die kalten Temperaturen am Anfang vom Jahr 2018 waren gut für die Apfel-Ernte in diesem Jahr. Bei Birnen hat sich die Ernte im Vergleich zum Jahr 2017 mehr als verdoppelt. Auch bei Walnüssen hat sich die Ernte dieses Jahr verdoppelt. Bei Marillen war die Ernte dieses Jahr auch besonders gut. Nicht so gut war heuer die Ernte bei Himbeeren und Erdbeeren.

Sehr gute Ernte bei Äpfeln und Birnen

Die Ernte bei Äpfeln und Birnen

war in Österreich heuer sehr gut.

Heuer wurden zum Beispiel

fast doppelt so viele Birnen

wie im Jahr 2017 geerntet.

Auch bei Walnüssen und Marillen

war die Ernte besonders gut.

Nicht so gut war heuer die Ernte

bei Himbeeren und Erdbeeren.

Schuld war das trockene

und heiße Wetter.

Raumsonde "InSight" ist auf dem Mars gelandet

Die Raumsonde "InSight" ist auf dem Planeten Mars gelandet. Die US-Raumfahrt-Behörde NASA teilte am Montag mit, dass die Sonde wie geplant arbeitet. Die Sonde hat ihre Sonnensegel aufgespannt. Mit diesen Sonnensegeln bekommt die Sonde Energie durch die Sonnenstrahlen. Eine Landung auf dem Mars ist äußerst kompliziert. Deshalb waren bisher nur 40 Prozent der Raumflüge zum Mars erfolgreich. Die Landung der Raumsonde "InSight" dauerte nicht einmal 7 Minuten, der Flug dorthin aber fast 7 Jahre. Mit der Sonde wollen Wissenschafter in den nächsten 2 Jahren den Mars untersuchen.

Erklärung: Raumsonde

Eine Raumsonde ist ein automatisches Flug-Objekt. Raumsonden werden zu verschiedenen Zielen im Sonnen-System geschickt, um den Weltraum zu erforschen.

Eine Raum-Sonde ist auf dem Mars gelandet

Die USA haben eine Raum-Sonde

zum Planeten Mars geschickt.

Diese Raum-Sonde ist am Montag

ohne Probleme auf dem Mars gelandet.

Die Landung dauerte nur 7 Minuten.

Der Flug zum Mars

dauerte aber fast 7 Jahre.

Die Raum-Sonde untersucht

in den nächsten 2 Jahren

die Entstehung von dem Planeten Mars.

Erklärung: Raum-Sonde

Eine Raum-Sonde ist

ein automatisches Flug-Objekt.

Raum-Sonden werden zu verschiedenen Zielen

im Sonnen-System geschickt.

Sie sollen den Weltraum erforschen.

Helfer retten 6 Wale in Neuseeland

Am Sonntag wurden an einem Strand in Neuseeland 12 Wale entdeckt. Tiere wie Wale können sich an Land kein Stück bewegen und sterben, wenn man sie nicht zurück ins Meer bringt. Am Dienstag konnten Helfer 6 der Wale retten. Sie brachten die Tiere 400 Meter weit ins Meer zurück. Die anderen 6 Wale konnten nicht mehr gerettet werden. Schon am Samstag waren 145 Wale an einem Strand in Neuseeland entdeckt worden. Von den 145 Walen konnte keiner gerettet werden. Warum die Wale so nah ans Land gekommen sind, weiß man nicht.

6 Wale in Neuseeland gerettet

Auf einem Strand in Neuseeland

sind am Sonntag 12 Wale entdeckt worden.

6 Wale wurden am Dienstag gerettet.

Sie wurden zurück ins Meer gebracht.

Die anderen 6 starben.

Wale können sich an Land nicht bewegen.

Wenn man sie nicht zurück

ins Meer bringt, sterben sie.

Immer wieder werden Wale

auf Stränden gefunden.

Warum die Wale so nah

ans Land kommen, weiß man nicht.

Stefan Petzner nimmt an Sendung "Dancing Stars" teil

Am 15. März startet wieder die ORF-Sendung "Dancing Stars". Mit dabei sein wird der frühere Politiker Stefan Petzner. Stefan Petzner ist bekannt, weil er vor mehr als 10 Jahren für den Kärntner Politiker Jörg Haider in der Partei BZÖ gearbeitet hat. Petzner ist aber nur einer von insgesamt 9 Kandidaten. Auch die Boxerin Nicole Wesner und der Schauspieler Martin Leutgeb nehmen an der beliebten Tanz-Sendung teil. Insgesamt sind noch 4 Kandidaten-Plätze für die Sendung zu vergeben.

Die Fernseh-Sendung "Dancing Stars" startet wieder im März

Im März startet im ORF wieder die beliebte

Fernseh-Sendung "Dancing Stars".

"Dancing Stars" ist ein Tanz-Wettbewerb

mit berühmten Menschen.

Wer am besten tanzt, gewinnt

und wird "Dancing Star".

Ein Teilnehmer wird Stefan Petzner sein.

Petzner war einmal Politiker.

Bekannt ist Petzner, weil er

früher für den Politiker

Jörg Haider gearbeitet hat.

Haider starb 2008 bei einem Auto-Unfall.

Eine andere Teilnehmerin

von "Dancing Stars" ist

die Boxerin Nicole Wesner.

Auch der Schauspieler Martin Leutgeb

nimmt an der Tanz-Sendung teil.

STICHWÖRTER
Wien  |
Weitere Meldungen aus Bildung
APA
Partnermeldung