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Nachrichten leicht verständlich vom 29. Juni 2018

29.06.2018

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Strengere Regeln für Flüchtlinge in der EU

In letzter Zeit hat es zwischen den EU-Ländern viel Streit wegen der Asyl-Politik gegeben. Es geht darum, wie viele Flüchtlinge in die EU kommen dürfen. Jetzt haben sich die Regierungs-Chefs von den EU-Ländern aber geeinigt. In der EU soll es nun strengere Regeln für Flüchtlinge geben. Dadurch soll die illegale Migration weniger werden. Außerdem sollen Außen-Grenzen von der EU stärker kontrolliert werden. Die EU gibt auch mehr Geld für Afrika her, damit von dort nicht mehr so viele Menschen flüchten.

Erklärung: Migration

Viele Menschen auf der Welt sind auf der Flucht. Zum Beispiel wenn in ihrer Heimat Krieg ist. Sie sind Flüchtlinge und wollen in anderen Ländern in Sicherheit sein. Viele andere Menschen verlassen ihre Länder, damit es ihnen woanders besser geht. Das nennt man Migration.

Mann in den USA erschoss fünf Menschen

In den USA hat ein Mann bei einem Angriff fünf Menschen getötet. Der Mann stürmte in der Stadt Annapolis in das Büro einer Zeitung. Dort schoss er auf die Mitarbeiter. Drei Männer und zwei Frauen starben. Zwei weitere Menschen wurden verletzt. Der Täter wurde von der Polizei festgenommen. Er hat vor ein paar Jahren vor Gericht die Zeitung verklagt. Diesen Gerichts-Prozess hat der Mann aber verloren.

In Kärnten ist ein Bundesheer-Hubschrauber abgestützt

Ein Hubschrauber vom Bundesheer ist im Bundesland Kärnten abgestürzt. Im Hubschrauber waren 4 Menschen, aber zum Glück wurde niemand verletzt. Der Hubschrauber hätte gerade landen sollen. Starker Wind brachte ihn aber in Schwierigkeiten. Die Landung war sehr hart, doch die 4 Soldaten an Bord konnten unverletzt aus dem Hubschrauber klettern. Dann kippte der Hubschrauber um und fing zu brennen an. Durch das Feuer wurde der Hubschrauber völlig zerstört.

30 neue Anwärter für Polizei-Pferde

Die Polizei in Österreich soll Pferde bekommen. Das will der Innen-Minister Herbert Kickl von der Partei FPÖ. Jetzt sucht man geeignete Pferde für die Polizei. Pferde-Züchter haben dafür insgesamt 30 Pferde angeboten. Jetzt testet die Polizei, ob diese Pferde gut genug sind. Polizei-Pferde dürfen nicht zu klein sein. Außerdem müssen sie ein schwarzes oder ein braunes Fell haben. Die Polizei-Pferde müssen viel können und dürfen nicht leicht nervös werden.

Forscher warnen vor besonders vielen Zecken

Forscher aus Wien warnen vor einem Jahr mit besonders vielen Zecken in Österreich. Wenn es mehr Zecken gibt, wird man eher von einer gebissen. Von einem Zecken-Biss kann man zwei schwere Krankheiten bekommen. Dieses Jahr soll es so viele Zecken geben wie noch nie zuvor. In einer Wiese von 10 mal 10 Metern kann man heuer über 400 Zecken finden. Vor der gefährlicheren Zecken-Krankheit schützt eine Impfung.

STICHWÖRTER
Wien  |
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