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Nachrichten leicht verständlich vom 29. November 2017

29.11.2017

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Ein Mann hat in Niederösterreich auf seine Nachbarin geschossen

Im Ort Traisen im Bundesland Niederösterreich hat ein Mann auf seine Nachbarin geschossen. Der Schuss traf die Frau in den Bauch. Sie wurde schwer verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der Mann legte auch ein Feuer. Das Feuer wurde aber schnell gelöscht. Später ging der Mann selbst zur Polizei und ließ sich verhaften. Er hat noch nicht gesagt, warum er auf die Frau geschossen und das Feuer gelegt hat.

Nordkorea hat wieder eine Rakete getestet

Das Land Nordkorea ist mit vielen anderen Ländern wie den USA oder Japan verfeindet. Das liegt auch daran, dass Nordkorea Raketen baut und mit Atomwaffen droht. Regelmäßig schießt Nordkorea Raketen ins Meer, um sie zu testen. Jetzt hat das Militär aus Nordkorea wieder eine Rakete getestet. Sie ist vor Japan im Meer gelandet. Nordkorea sagt, dass die Rakete sogar bis zu den USA fliegen kann. Die USA und Japan glauben das nicht. Sie sagen, die Rakete ist nicht weit geflogen und einfach ins Meer gestürzt.

Der Flughafen auf der Insel Bali ist wieder offen

Ein Vulkan namens Agung macht gerade vielen Leuten auf der Insel Bali im Land Indonesien Angst. Seit Tagen stößt der Vulkan Rauch und Asche aus. Deshalb wurde am Montag ein wichtiger Flughafen gesperrt. Am Mittwoch wurde dieser Flughafen wieder geöffnet. Sehr viele Urlauber wollen jetzt wieder nach Hause fliegen. Die Heimreise kann aber sehr lange dauern. 550 Österreicher sind derzeit auf der Insel Bali.

Jeder zweite Österreicher spendet heuer Geld

Die Österreicher spenden in diesem Jahr insgesamt 630 Millionen Euro. Das ist etwas weniger als im vorigen Jahr. Jeder zweite Österreicher spendet Geld. Am liebsten spenden die Menschen in Österreich für Kinder, Tiere, arme Menschen im Ausland und Bettler. Im Durchschnitt spenden die Menschen in Österreich 113 Euro. Die Hilfs-Organisationen Rotes Kreuz, Caritas und SOS Kinderdorf bekommen von den Spendern das meiste Geld.

Ein Schüler versprühte in einer Schule Pfefferspray

In einer Schulklasse im Bundesland Kärnten hat ein 15 Jahre alter Schüler Pfefferspray versprüht. Alle mussten die Klasse sofort verlassen. 16 Schüler kamen mit dem Pfefferspray in Berührung. 2 Mädchen wurden dabei verletzt. Man weiß noch nicht, warum der 15-Jährige den Pfefferspray in der Klasse versprüht hat.

Erklärung: Pfefferspray

Pfefferspray ist eine gefährliche Flüssigkeit, die in Sprühdosen abgefüllt ist. Kommt man mit der Flüssigkeit in Berührung, kann das sehr schmerzhaft sein. Dabei kann die Haut zu jucken oder schmerzen beginnen. Das Einatmen von dem Pfefferspray kann auch zu starkem Husten führen. Pfeffersprays gelten als Waffen und sind für Menschen unter 18 Jahren verboten. Sie dürfen auch nur zur Verteidigung verwendet werden.

Der Herbst war heuer trüb und kühl

Der Herbst war heuer so trüb wie schon lange nicht. Die Sonne schien in Österreich also weniger als sonst. Noch trüber war es zuletzt im Jahr 1998. Außerdem war der heurige Herbst ziemlich kühl. Das zeigen die Messungen der Meteorologen. Heuer hat es im Herbst auch mehr geregnet als sonst. Schnee gab es heuer im Herbst aber weniger als normal.

Erklärung: Meteorologen

Meteorologen sind Menschen, die sich mit dem Wetter beschäftigen. Sie messen zum Beispiel Temperaturen oder wieviel Sonne oder Regen es gibt. Meteorologen machen auch die Wetter-Vorhersage. Sie sagen also, wie das Wetter in den nächsten Tagen wird.

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