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Nachrichten leicht verständlich vom 31. Jänner 2018

31.01.2018

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Die Regierung will die Burschenschaft Germania auflösen

In Österreich gibt es sogenannte Burschenschaften. Eine dieser Burschenschaften heißt Germania zu Wiener Neustadt. Germania heißt in einer alten Sprache Deutschland. Diese Burschenschaft soll nun aufgelöst werden. Bundeskanzler Sebastian Kurz von der Partei ÖVP und Innenminister Herbert Kickl von der Partei FPÖ haben das vereinbart. Denn in der Burschenschaft gibt es ein Liederbuch, in dem sehr schlimme Texte gegen Juden stehen. Juden wurden vor allem im 2. Weltkrieg von den Nazis verfolgt und getötet.

Erklärung: Burschenschaft

Burschenschaften sind Gruppen von Studenten, die sich auch mit politischen Themen beschäftigen. Viele wollen die Vereinigung von Österreich mit Deutschland. Meistens dürfen nur Männer in eine Burschenschaft. Oft mögen sie keine Ausländer.

Erklärung: Juden

Die Anhänger von der Religion Judentum nennt man Juden. Juden wurden in der Vergangenheit sehr oft verfolgt und benachteiligt. Zuerst vor allem aus religiösen Gründen. Zum Beispiel weil man ihnen die Schuld am Tod von Jesus gab. Später gab man den Juden die Schuld für viele andere Sachen. Deshalb wurden sie oft unterdrückt, gejagt oder sogar getötet. Im 2. Weltkrieg töteten die Nazis 6 Millionen Juden.

Die Firma Forstinger ist pleite

Die Firma Forstinger verkauft Auto-Zubehör, also alles, was man für das Auto braucht. In Österreich gibt es 108 Filialen von Forstinger. Jetzt ist die Firma Forstinger pleite. Das heißt, sie hat nicht mehr genug Geld. Deshalb gibt es ein sogenanntes Insolvenz-Verfahren. Da wird geklärt, ob die Firma weitermachen darf oder ob sie zusperren muss. Die 800 Mitarbeiter von Forstinger haben nun Angst ihre Arbeit zu verlieren.

Erklärung: Insolvenz-Verfahren

Wenn Firmen ihre Rechnungen und Schulden nicht mehr bezahlen können, müssen sie bei einem Gericht die Insolvenz beantragen. Das Gericht macht dann ein sogenanntes Insolvenz-Verfahren. Da wird festgestellt, wie viel Geld die Firma noch hat. Ist genug Geld da, dass ein Teil der Schulden bezahlt werden kann, dann kann die Firma weitermachen. Ist zu wenig Geld da, dann muss sie zusperren.

Immer mehr Menschen überleben mit der Krankheit Krebs

Immer mehr Menschen in Europa bekommen die Krankheit Krebs. Seit dem Jahr 2000 sind aber in den meisten Ländern die Chancen gestiegen, den Krebs zu überleben. Österreich liegt dabei weit vorne. Es gibt aber große Unterschiede zwischen den Ländern und Krebsarten. Besonders gute Überlebens-Chancen gibt es etwa bei Hautkrebs und Brustkrebs. Bei Krebs in der Lunge oder in der Speiseröhre sind die Chancen am schlechtesten.

Österreich und die USA sind für die Österreicher Traum-Urlaubsländer

Die Menschen in Österreich träumen am meisten von einem Urlaub in den USA. Aber an zweiter Stelle liegt schon Österreich. Das hat eine Umfrage ergeben. Dass Österreich ein Traum-Urlaubsland für die Österreicher ist, hat mehrere Gründe. Die Natur in Österreich ist schön, und man muss auch nicht weit fahren. Außerdem ist Österreich ein sicheres Land. Und das Essen in Österreich ist auch sehr gut. Das liebste Urlaubs-Bundesland für die Österreicher ist die Steiermark.

Bei McDonald's gibt es bald Kellner

McDonald's ist eine sehr bekannte Fast-Food-Kette aus den USA. Fast Food ist ein englisches Wort und heißt schnelles Essen. Auf das Essen bei McDonald's muss man also nicht lange warten. In Österreich gibt es fast 200 McDonald's-Restaurants. Bisher musste man sich dort das Essen selber holen. Noch in diesem Jahr soll es aber in fast allen Filialen Kellner geben. Man kann sich dann aussuchen, ob man das Essen selbst holen will oder ob es ein Kellner bringen soll.

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