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Nachrichten leicht verständlich vom 31. Oktober 2018

02.11.2018

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Österreich will nicht bei UNO-Abmachung zu Migration dabei sein

Die Mitglieds-Staaten der UNO wollen eine gemeinsame Abmachung zum Thema Migration unterschreiben. Dadurch soll die Migration weltweit besser organisiert werden. Außerdem sollen Flüchtlinge mehr Rechte bekommen. Die österreichische Regierung will aber nun doch nicht bei dieser Abmachung dabei sein. Einige Teile dieser Abmachung stören nämlich die Regierungs-Parteien ÖVP und FPÖ. Sieben, dass dann viele Menschen kommen, die nicht von Krieg oder Verfolgung bedroht werden. Auch die USA und Ungarn sind gegen die Abmachung.

Erklärung: Migration

Wenn jemand aus einem Land in ein anderes Land zieht, nennt man das Migration. Menschen, die aus anderen Ländern einwandern, nennt man Migranten. Viele Menschen verlassen ihre Länder, damit es ihnen wo anders besser geht. Manche Migranten sind auf der Flucht. Zum Beispiel, wenn in ihrer Heimat Krieg ist. Sie sind Flüchtlinge und wollen in anderen Ländern in Sicherheit leben.

Erklärung: UNO

UNO ist englisch und steht für "United Nations Organization". Das heißt auf Deutsch so viel wie "Organisation der Vereinten Nationen". Man kann auch "Vereinte Nationen" sagen. Die UNO ist ein Zusammenschluss von fast allen Ländern der Welt. Auch Österreich ist dabei. Die Vertreter der Mitglieds-Länder treffen sich regelmäßig, um über Probleme in der Welt zu sprechen und gemeinsam Lösungen zu finden.

EU für ein Verbot von Einweg-Plastik

Die EU will Einweg-Plastik verbieten. Dafür haben sich am Mittwoch die meisten EU-Staaten entschieden. Mit Einweg-Plastik sind Plastik-Produkte gemeint, die man nur einmal verwendet und anschließend wegschmeißt. Das sind zum Beispiel Sackerl, Flaschen und Strohhalme. 10 Plastik-Produkte sind für mehr als 70 Prozent der Abfälle im Meer verantwortlich. Diese Produkte sollen ab dem Jahr 2021 verboten werden.

Die Kärntner sollen nach Unwettern rasch Hilfe bekommen

In Österreich gab es in den letzten Tagen schwere Unwetter. Vor allem im Bundesland Kärnten wurden viele Häuser und Straßen beschädigt. Weil Sturm und Regen aufgehört haben, wird die Lage aber langsam besser. Den Kärntnern soll jetzt rasch auch mit Geld geholfen werden. Das haben Bundeskanzler Sebastian Kurz und der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser versprochen. In Österreich starb niemand durch die Unwetter. Aber in Italien und Slowenien sind insgesamt 13 Menschen durch die Unwetter gestorben.

Regierung verschärft Strafen für Schummeln bei Führerschein-Prüfung

Wer bei der Führerscheinprüfung schummelt, soll härter bestraft werden. Das plant die österreichische Regierung. Wer zum Beispiel mit Kopfhörern im Ohr während der Prüfung erwischt wird, soll 9 Monate lang nicht mehr an der Führerschein-Prüfung teilnehmen dürfen. Auch für Führerschein-Besitzer soll es härtere Strafen geben, wenn sie im Verkehr etwas falsch machen. Zum Beispiel soll das Fahren in der Rettungs-Gasse strenger bestraft werden. Auch Alkohol und Drogen am Steuer und gefährliches Fahren sollen in das Führerschein-Register aufgenommen werden.

Erklärung: Führerschein-Register

Im Führerschein-Register wird gespeichert, wenn ein Autofahrer gegen bestimmte Regeln verstößt. Bei schweren Verstößen kann einem Autofahrer zur Strafe sogar der Führerschein weggenommen werden.

Erklärung: Rettungs-Gasse

Bei einem Stau auf der Autobahn gibt es besondere Regeln für Autofahrer. Sie müssen in der Mitte von der Fahrbahn eine Rettungs-Gasse freihalten. In dieser Rettungs-Gasse können Rettung, Feuerwehr und Polizei schneller zu einem Unfall fahren.

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