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Nachrichten leicht verständlich vom 3. April 2018

03.04.2018

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Im März gab es wieder weniger Arbeitslose

Die Arbeitslosigkeit in Österreich geht weiter zurück. Auch im März waren weniger Menschen arbeitslos. Die Zahl der Arbeitslosen ist auf unter 400.000 gesunken. Weil die Wirtschaft gut läuft, können die Firmen mehr Menschen anstellen. Und durch die frühen Oster-Ferien Ende März haben mehr Menschen in Hotels und Gasthäusern Arbeit gefunden. Schwer haben es ältere Menschen. Jeder dritte Arbeitslose ist über 50 Jahre alt.

Heuer gab es am Oster-Wochenende nur einen Toten im Straßen-Verkehr

Der Straßen-Verkehr zu Ostern gilt als sehr gefährlich. Seit 50 Jahren werden die Menschen gezählt, die am Oster-Wochenende im Straßen-Verkehr sterben. Das Jahr mit den meisten Verkehrs-Toten zu Ostern war das Jahr 1976. Damals sind 39 Menschen gestorben. Seitdem hat sich die Sicherheit auf den Straßen von Österreich sehr gebessert. Am heurigen Oster-Wochenende ist nur 1 Mensch im Straßen-Verkehr gestorben. Das ist die niedrigste Zahl an Verkehrs-Toten seit 50 Jahren. Im vergangenen Jahr sind noch 6 Menschen zu Ostern im Verkehr gestorben.

Im Land Frankreich streiken die Mitarbeiter von der Eisenbahn

Der Präsident vom Land Frankreich heißt Emmanuel Macron. Er und seine Regierung wollen bei der Eisenbahn Geld einsparen. Das finden die Mitarbeiter der Eisenbahn nicht gut. Sie streiken jetzt. Fast 80 Prozent der Lok-Führer arbeiten wegen der Spar-Maßnahmen der Regierung nicht. Viele Züge fahren nicht. Das betrifft nicht nur Touristen. Auch Menschen, die mit dem Zug in die Arbeit fahren, sind betroffen. Die Mitarbeiter der Bahn hoffen, dass Präsident Macron nachgibt. Sie wollen bis zu 3 Monate lang streiken.

Erklärung: Streik

Wenn Arbeit-Nehmer gemeinsam aufhören zu arbeiten, so nennt man das Streik. Mit einem Streik wollen die Arbeit-Nehmer zum Beispiel erreichen, dass sie mehr Geld bekommen. Oder dass Spar-Maßnahmen vom Arbeit-Geber zurückgenommen werden. Wenn die Arbeit-Nehmer nicht mehr arbeiten, werden auch keine Waren mehr produziert oder Dienste wie zum Beispiel Zug-Fahrten nicht mehr angeboten. Dadurch kann der Arbeit-Geber nichts mehr verkaufen. So ein Streik kann den Arbeit-Geber viel Geld kosten. Er muss sich überlegen, ob es sich auszahlt, seine Pläne weiter zu verfolgen, oder ob er lieber nachgibt.

Ein Zirkus-Elefant starb bei einem Lkw-Unfall in Spanien

Auf einer Autobahn im Land Spanien kam es zu einem schweren Unfall. Ein Lkw transportierte Elefanten von einem Zirkus. Der Lkw überholte ein Auto. Dabei geriet der Lkw ins Schleudern und überschlug sich. Bei dem Unfall ist ein Elefant gestorben, zwei weitere Elefanten wurden verletzt. Die Rettung der Elefanten war sehr schwierig und dauerte zwei Stunden. Die verletzten Tiere mussten mit Kränen auf andere Fahrzeuge gehoben werden.

Skisprung-Trainer Heinz Kuttin hört auf

Die österreichischen Skispringer waren in diesem Winter so schlecht wie schon lange nicht mehr. Zum ersten Mal seit 18 Jahren hat kein Österreicher ein Skispringen gewonnen. Auch bei den Olympischen Spielen im Land Südkorea gab es keine Medaille. Darum ist der Trainer der Skispringer jetzt zurückgetreten. Er heißt Heinz Kuttin. Sein Vertrag wäre noch ein Jahr gelaufen. Weil Kuttin sehr stark kritisiert wurde, hört er aber jetzt schon früher auf. Wer nun Trainer der Skispringer wird, steht noch nicht fest.

STICHWÖRTER
Wien  |
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