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Nachrichten leicht verständlich vom 4. September 2018

04.09.2018

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Untersuchungs-Ausschuss zu Durchsuchung von Behörde gestartet

In Österreich gibt es eine Behörde gegen Terrorismus, Extremismus und Spionage. Im Februar hat die Polizei diese Behörde durchsucht, weil Mitarbeiter Fehler gemacht haben sollen. Die Polizisten sollen dabei aber auch Sachen mitgenommen haben, die gar nichts mit diesen Fehlern zu tun haben. Am Dienstag startete ein Untersuchungs-Ausschuss zu dem Vorfall. Bei dem Ausschuss erzählen zum Beispiel Mitarbeiter von der Behörde, was genau bei der Durchsuchung im Februar passiert ist.

Erklärung: Untersuchungs-Ausschuss

Ein Untersuchungs-Ausschuss schaut, ob bei einem wichtigen politischen Thema alle Gesetze eingehalten wurden. Oder ob es Fehler gegeben hat. Dort können die Mitglieder der Parteien Fragen an Personen stellen, die mit dem Thema zu tun hatten.

Spenden-Aktion von Caritas bewahrte 150.000 Kinder vor Hunger

Die Caritas ist eine Hilfs-Organisation und hat im Sommer Spenden für hungernde Kinder gesammelt. Die Caritas wollte genug Spenden sammeln, um 150.000 hungernde Kinder in Afrika und Asien zu versorgen. Dieses Ziel hat sie erreicht. Die gesammelten Spenden werden in verschiedene Projekten in 15 Ländern von Afrika und Asien eingesetzt. Den Menschen soll dabei geholfen werden, sich selbst zu versorgen.

Erneut starker Regen im Osten von Österreich

Im Osten von Österreich hat es am Montagabend wieder sehr stark geregnet. Allein im Bezirk Baden im Bundesland Niederösterreich musste die Feuerwehr zu rund 130 Einsätzen ausrücken. 2 Bäche sind übergegangen. Das Wasser auf den Straßen war teilweise bis zu einem halben Meter hoch. Viele Keller mussten ausgepumpt werden. Auch in der Nacht auf Mittwoch soll es im Osten von Österreich wieder Regen und Gewitter geben.

Im Land Japan gab es den stärksten Taifun seit 25 Jahren

Das Land Japan wurde von dem stärksten Taifun seit 25 Jahren getroffen. Mindestens ein Mensch ist durch die starken Winde gestorben, viele weitere wurden verletzt. Ein Schiff wurde gegen eine Brücke gedrückt, verletzt wurde dabei aber niemand. Der Sturm beschädigte auch viele Häuser. Ein Flughafen in der Stadt Osaka wurde überschwemmt. Rund 800 Flugzeuge konnten nicht wegfliegen. Auch viele Züge konnten nicht mehr fahren.

Erklärung: Taifun

Ein Taifun ist eine Natur-Katastrophe, bei der es zu schweren Stürmen kommt. Es kommt dabei auch zu starken Überschwemmungen.

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Wien  |
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APA
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