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Nachrichten leicht verständlich vom 7. November 2018

07.11.2018

Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito.

Für US-Präsident Trump wird das Regieren in Zukunft schwerer

In den USA haben am 6. November wichtige Wahlen stattgefunden. Gewählt wurde das Parlament, der sogenannte Kongress. Dieser besteht aus dem Senat und dem Repräsentantenhaus. Beim Repräsentantenhaus haben die Demokraten die Mehrheit gewonnen. Dadurch können die Demokraten US-Präsident Trump das Regieren jetzt schwerer machen. Die Demokraten können jetzt Gesetzes-Vorhaben von Trumps Regierung blockieren und Untersuchungen gegen den Präsidenten einleiten. Im Senat haben weiterhin die Republikaner von Trump die Mehrheit.

In Europa sterben viele Menschen durch Antibiotika-Resistenzen

Oft wirken Antibiotika nicht mehr bei schweren Krankheiten, die von Bakterien ausgelöst werden. In Europa sterben deshalb rund 33.000 Menschen pro Jahr. In Österreich gibt es 276 Todesfälle durch Antibiotika-Resistenzen. Das schätzen Experten. Besonders oft kommen resistente Bakterien in Griechenland und in Italien vor. In Österreich gibt es viel weniger resistente Bakterien.

Erklärung: Antibiotika-Resistenzen

Antibiotika sind Medikamente, die krank machende Bakterien töten. Wenn eines oder mehrere Antibiotika gegen Bakterien nicht mehr wirken, dann nennt man das Antibiotika-Resistenz. Das heißt, den Bakterien machen die Antibiotika nichts mehr aus. Dann wird es schwieriger, die Krankheit zu heilen. Bakterien werden resistent gegen Antibiotika, wenn Ärzte zum Beispiel zu oft Antibiotika verschreiben.

Von Unwettern betroffene Bundesländer bekommen 102 Millionen Euro

In Österreich hat es vorige Woche schwere Unwetter gegeben. In Kärnten und in Osttirol sind die Schäden besonders groß. Die Bundesregierung hat den betroffenen Bundesländern am Mittwoch 102 Millionen Euro Hilfe zugesagt. Bundeskanzler Sebastian Kurz dankte den Einsatzkräften und freiwilligen Helfern für ihre Arbeit. Die Aufräum-Arbeiten sind noch immer nicht abgeschlossen.

Museum in Schweden zeigt ekelhaftes Essen aus der ganzen Welt

In der Stadt Malmö in Schweden kann man eine ganz besondere Ausstellung besuchen. Dort hat ein Museum für ekelhaftes Essen aufgemacht. Bis Jänner findet man in dem Museum extrem stinkende oder ekelhaft schmeckende Speisen aus der ganzen Welt. Wer mutig ist, darf auch an dem Essen riechen oder es sogar kosten. Zur Auswahl stehen zum Wein mit toten Mäusen aus China, Käse mit Maden von der Insel Sardinien oder stinkendes Fleisch von einem Hai aus Island.

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