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Studienbeihilfe: Jährliche Valorisierung vorgesehen

17.05.2017

Der von SPÖ und ÖVP eingebrachte Antrag zur Erhöhung der Studienbeihilfe sieht eine Valorisierung um rund 18 Prozent vor. Insgesamt werden damit die Stipendien um 60 Millionen Euro angehoben. Der Betrag soll zudem jährlich valorisiert werden. Darüber hinaus sind Zuschläge für ältere Studierende vorgesehen, geht aus der Gesetzesvorlage hervor, die dem Wissenschaftsausschuss zugewiesen wird.

Die Höchststudienbeihilfe beträgt im Normalfall laut eingebrachter Novelle monatlich 500 Euro. Vollwaisen, verheiratete oder in einer eingetragenen Partnerschaft lebende Studenten sowie Eltern stehen künftig monatlich 715 Euro zu. Mit der Erhöhung trägt die Regierung der Inflation seit dem Jahr 2008 Rechnung. Die Studienbeihilfe erhöht sich ab Vollendung des 24. Lebensjahres um 20 Euro monatlich, ab Vollendung des 27. Lebensjahres um 40 Euro.

Zudem soll die Studienbeihilfe auch automatisch inflationsangepasst werden. Ab 2017 erhöht sie sich in jenem Maß, in dem sich auch der Verbraucherpreisindex laut "Statistik Austria" verändert. Allerdings gilt dabei ein Schwellenwert: Beträgt die Inflation weniger als fünf Prozent, wird nicht angehoben. Zudem sollen auch die Einkommensgrenzen bei der Bemessung erweitert werden, womit die Zahl der Bezieher steigen soll.

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