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Im Bereich "Metallurgical Engineering" erzielte die Montanuni den Platz 17 © Montanuniversität
Im Bereich "Metallurgical Engineering" erzielte die Montanuni den Platz 17 © Montanuniversität

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Top-Ränge für Montanuniversität Leoben

12.10.2018

Spitzenplätze konnten Fachgebiete der Montanuniversität Leoben im "ShanghaiRanking's Global Ranking of Academic Subjects 2018" erzielen. Im Bereich "Metallurgical Engineering" weist das Ranking die Alma Mater Leobiensis als 17. von 200 Universitäten weltweit auf. Im Bereich "Mining & Mineral Engineering" erzielte die Montanuniversität Leoben den 35. Rang von 100 Hochschulen.

Fachbereich "Metallurgical Engineering"

Die ersten neun Ränge gehen in diesem Ranking an Universitäten aus Asien, den USA und Australien.

Betrachtet man nur die 50 am besten bewerteten europäischen Universitäten, so scheint die Montanuniversität Leoben im Bereich Metallurgie am dritten Rang hinter der britischen University of Manchester und der deutschen RWTH Aachen auf.

Fachbereich "Mining & Mineral Engineering"

Die ersten 20 Ränge gehen in diesem Ranking an Universitäten aus Asien, Nordamerika und Australien.

Betrachtet man nur die 50. am besten bewerteten europäischen Universitäten, so scheint die Montanuniversität Leoben im Bereich Bergbau/Rohstoffwissenschaften am vierten Rang hinter dem britischen Imperial College London, der polnischen AGH Krakau und der der schwedischen TU in Luleå auf, noch vor renommierten Hochschulen wie der ETH Zürich (CH) und der TU Bergakademie Freiberg (D).

Bekannte Universitäten auf diesem Gebiet wie z. B. die US-amerikanische Colorado School of Mines (Rang 51-75) werden deutlich dahinter angeführt.

Freude und Stolz

"Die allgemeinen Ergebnisse dieser weltweiten Rankings sorgen in Österreich ja immer wieder für Aufregung im negativen Sinn", meint Montanuni-Rektor Wilfried Eichlseder, "sieht man sich die Ergebnisse allerdings etwas genauer an, so entdeckt man aber durchaus Erfreuliches, denn unter den TOP-5-Universitäten in Europa und den TOP-50 weltweit in den Bereichen Rohstoffe und Metallurgie geführt zu werden, ist schon eine herausragende Leistung." Die exzellente Bewertung führt Eichlseder vor allem auf die ausgezeichneten Forschungsleistungen der Leobener Universität zurück. "Mit der Zuerkennung europäischer Kompetenzzentren (KIC für Rohstoffe), aber auch mit der Etablierung der österreichischen Comet-Zentren im Metallurgie- und Werkstoffbereich (MCL, PCCL, K1-MET) hat man die Qualität des Standorts Leoben ja national und international bereits gewürdigt", so Eichlseder, der die hervorragenden Ergebnisse auch als große Motivation sieht. "Das sogenannte 'Ärmel Aufkrempeln' fällt einem bei einem so erfreulichen Ranking natürlich wesentlich leichter", so der Rektor abschließend.

Methodik des Rankings (Quelle: http://www.shanghairanking.com/Shanghairanking-Subject-Rankings/Methodology-for-ShanghaiRanking-Global-Ranking-ofAcademic-Subjects-2018.html)

Für das Ranking wurden die Institutionen in 54 Fachbereiche der Naturwissenschaften, Technischen Wissenschaften, Life Sciences, Medizinwissenschaften und Sozialwissenschaften eingeteilt. Um in ein Fachranking aufgenommen zu werden, müssen die Universitäten für den Zeitraum 2012 bis 2016 eine Mindestzahl von Forschungspublikationen aufweisen. Dieser Schwellenwert ist für die verschiedenen Fachbereiche unterschiedlich - für Metallurgical Engineering beträgt er 100, für Mining & Mineral Engineering 25.

Den Indikatoren für die verschiedenen Fächer sind unterschiedliche Gewichtungen zugeordnet, wie nachstehend aufgeführt. Für jeden Indikator werden die Institutionen als Prozentsatz der am besten bewerteten Universität berechnet, dann wird die Quadratwurzel des Prozentsatzes mit der zugewiesenen Gewichtung multipliziert. Ein Endergebnis wird durch Hinzufügen von Scores für alle Indikatoren erreicht, und das Endergebnis wird in absteigender Reihenfolge angeordnet.

Für die Fachbereiche Metallurgical Engineering und Mining & Mineral Engineering wurden folgende Indikatoren herangezogen (in Klammer die Gewichtung):

PUB (100): PUB ist die Anzahl der Artikel, die von einer Institution in einem akademischen Fach im Zeitraum von 2012 bis 2016 veröffentlicht wurden. Nur Publikationen vom Typ "Artikel" wurden berücksichtigt. Die Daten wurden von Web of Science und InCites gesammelt.

CNCI (100): Categorised Normalised Citation Impact (CNCI) ist das Verhältnis zwischen der Zitierung von Veröffentlichungen, die von einer Institution in einem akademischen Fach im Zeitraum von 2012 bis 2016 veröffentlicht wurden, zu den durchschnittlichen Zitatierungen von Papieren der gleichen Kategorie, des gleichen Jahres und desselben Typs. Ein CNCI-Wert von 1 repräsentiert die weltweite Durchschnittsleistung, während ein Wert über 1 eine über dem weltweiten Durchschnitt liegende Leistung darstellt. Nur Publikationen vom Typ "Artikel" wurden berücksichtigt. Die Daten wurden aus der InCites-Datenbank gesammelt.

IC (20): International collaboration (Internationale Zusammenarbeit - IC) ist die Anzahl jener Veröffentlichungen, deren Autoren aus mindestens zwei verschiedenen Ländern stammen, dividiert durch die Gesamtzahl der Veröffentlichungen in einem akademischen Fach für eine Institution im Zeitraum von 2012 bis 2016. Nur Publikationen vom Typ "Artikel" wurden berücksichtigt. Die Daten wurden aus der InCites-Datenbank gesammelt.

TOP (100): TOP ist die Anzahl der Veröffentlichungen, die im Zeitraum von 2012 bis 2016 in Top-Journalen in einem akademischen Fach im Namen einer Institution veröffentlicht wurden. Die Auswahl der TopZeitschriften wurden durch die ShanghaiRanking Academic Excellence Survey oder mithilfe des Journal Impact Factor getroffen. Für Fachbereiche, die keine vom Ranking identifizierten Zeitschriften haben, wurden die JCR Top 20 Prozent Journale verwendet: Diese Zeitschriften wurden gemäß Journal Citation Report (JCR) 2016 als Journal Impact Factors in den führenden 20 Prozent der jeweiligen Web of Science-Kategorie definiert und dann den verschiedenen akademischen Fächern zugeordnet. Nur Publikationen vom Typ "Artikel" wurden berücksichtigt.

Rückfragehinweis:
Erhard Skupa
E-Mail: erhard.skupa@unileoben.ac.at
Tel.: +43 3842 402 7220, +43 664 80 898 7220
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