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Druck auf Lehrkräfte aufgrund zunehmender Aufgaben steigt © APA (dpa)
Druck auf Lehrkräfte aufgrund zunehmender Aufgaben steigt © APA (dpa)

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UNESCO warnt vor dramatischem Lehrermangel

04.10.2017

Die UNESCO hat vor einem dramatischen Lehrermangel gewarnt. Bis zum Jahr 2030 würden nach aktuellen Prognosen weltweit 68,8 Millionen neue Lehrkräfte benötigt, erklärte die deutsche UNESCO-Kommission in Bonn. Anlass ist der internationale Weltlehrertag am Donnerstag.

Die zusätzlichen Lehrer für die Grund- und Sekundarstufe sind demnach "aufgrund von Verrentungen und zusätzlichem Lehrkräftebedarf erforderlich".

Das Vorstandsmitglied der deutschen UNESCO-Kommission, Walter Hirche, erklärte: "Bildung ist der Schlüssel zu persönlicher und gesellschaftlicher Entwicklung. Wir benötigen dringend mehr gut ausgebildete Lehrkräfte, um hochwertige Bildung in Deutschland und weltweit zu realisieren."

Der am 24. Oktober erscheinende UNESCO-Weltbildungsbericht 2017/2018 wird nach Angaben der Kommission zeigen, dass insbesondere in Industriestaaten der Druck auf Lehrkräfte aufgrund zunehmender Aufgaben steigt. Dazu zählten beispielsweise die Gestaltung von Lehrplänen, administrative Tätigkeiten und die Unterstützung von Schülern in ihrer Persönlichkeitsentwicklung.

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