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Uni-Zugang: Professoren durch Prüfungen unterschiedlich belastet

02.02.2018

Die Professoren an den österreichischen Universitäten sind durch ihre Prüfungstätigkeit unterschiedlich belastet. Laut einer Umfrage des Verbands der Professorinnen und Professoren (UPV) prüfen zwölf Prozent pro Semester höchstens 30 Kandidaten schriftlich (ohne Multiple-Choice-Tests). Eine praktisch gleich große Gruppe (elf Prozent) kam demnach auf mehr als 500 schriftliche Prüfungen.

An der Studie des UPV haben Ende Dezember 645 der knapp 2.100 Professoren an österreichischen Unis teilgenommen. Unter anderem wurden sie dabei gefragt, wie viele Kandidaten sie pro Semester schriftlich prüfen - Inklusive Abschluss-, Seminar- und Hausarbeiten, aber exklusive Multiple-Choice-Tests. 14 Prozent kamen dabei auf 31 bis 60 Studenten, je 22 Prozent auf 61 bis 120 bzw. 121 bis 250 sowie 19 Prozent auf 251 bis 500 Studenten. Am höchsten ist die Belastung durch schriftliche Prüfungen dabei in den Sozial- und Rechtswissenschaften, gefolgt von Wirtschaftswissenschaften sowie Natur- und Ingenieurswissenschaften.

Für genau zwei Drittel der Professoren ist die Zahl der Bachelor- und Masterstudenten im Verhältnis zum vorhandenen Lehrpersonal zu hoch. Besonders ungünstige Verhältnisse werden in den Rechts- und Sozialwissenschaften bemängelt.

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