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Wagramer Straße: Volksschule und Wohnprojekt in einem Haus

05.09.2018

In der Wagramer Straße 224 in Wien-Donaustadt wurde heute eine neue Volksschule ihrer Bestimmung übergeben. Das Besondere daran: Sie befindet sich in einem multifunktionalen Gebäude, in dem auch ein Wohnheim untergebracht ist. Das innovative Schul- und geförderte Wohnbauprojekt wurde heute von Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky, Bildungsdirektor Heinrich Himmer und Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy offiziell eröffnet.

Konkret ist die Ganztagsschule für 225 SchülerInnen im Erdgeschoß sowie im ersten Stock des Hauses untergebracht; in den darüber liegenden Stockwerken sind Wohnheimappartements entstanden. Errichtet wurde das Gebäude von den beiden Hälfteeigentümern der Liegenschaft, der Schaulbau wurde von der Wohnbauvereinigung für Privatangestellte Gemeinnu?tzige Ges.m.b.H. (WBV-GPA) realisiert, die Errichtung des Wohnheims wurde von der MIGRA Gemeinnützige Wohnungsges.m.b.H. vorgenommen. Die Volksschule wird nun an die Stadt Wien vermietet.

„Ich freue mich, dass wir damit in einem wachsenden Stadtgebiet rasch die notwendige Schulinfrastruktur schaffen konnten“, betonte Bildungsstadrat Jürgen Czernohorszky im Rahmen der Spatenstichfeier. „Projekte wie dieses zeigen, dass sich dabei auch flexible Lösungen und innovative Ideen umsetzen lassen.“

„Mit der Schule hier in der Wagramer Straße können wir gleich zwei Herausforderungen angehen: Einerseits entsteht dadurch im Wachstumsbezirk Donaustadt wichtiger Schulraum“, betont Wiens Stadtschulratspräsident Heinrich Himmer. „Andererseits lädt die Architektur der neuen Schule geradezu dazu ein, hier eine besonders innovative moderne Pädagogik zu verwirklichen.“

"Die Donaustadt wächst und hier müssen alle Bereiche mitwachsen. Mit den Projekten wie hier in der Wagramer Straße garantieren wir auch in Zukunft unserer Jugend eine gute Ausbildung“,, so Donaustadts Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy.

Multifunktionales Gebäude

Insgesamt sind in dem Haus neun Volksschulklassen, ein Speisesaal mit Aufwa?rmku?che, eine Bibliothek, Lehrerarbeitszimmer, Freizeitra?ume, Garderoben sowie im Untergeschoß ein Bewegungsraum und ein Gymanstikraum untergebracht. Das Wohnheim umfasst neben den 113 geförderten Wohneinheiten Gemeinschaftsflächen in jedem Geschoss, wie z.B. Bibliothek, Gemeinschaftsterrassen, Kommunikationszonen und Waschküchen.

„Die gemeinnützigen Bauträger in Österreich errichten nicht nur qualitativ hochwertigen Wohnraum zu leistbaren Konditionen für die Bevölkerung Österreichs, sondern sind auch verlässlicher Partner der öffentlichen Hand für kommunale Bauaufgaben wie bspw. bei diesem Schulbau-Projekt in der Donaustadt“, betont Mag. Michael Gehbauer, Geschäftsführer der gemeinnützigen WBV-GPA.

„Dieses innovative Schul- und Wohnbauprojekt hat für uns gemeinnützige Bauträger einen Leuchtturm-Charakter“, so DI Alfred Petritz, Geschäftsführer der MIGRA. „Es ist uns gemeinsam gelungen, die sehr komplexe Aufgabenstellung, nämlich einen Schulbau und einen geförderten Wohnbau unter einem Dach zu vereinen.“

Pressebilder zu dieser Aussendung sind in Kürze unter www.wien.gv.at/pressebilder abrufbar.

Rückfragehinweis:
   Mag. Michaela Zlamal
   Mediensprecherin StR Jürgen Czernohorszky
   +43 664 819 87 52
   mailto:michaela.zlamal@wien.gv.at
   
   Christian Swoboda
   Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
   Wohnbauvereinigung für Privatangestellte
   Gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung
   T:+43 (01) 533 34 14 - 27 
   mailto:christian.swoboda@wbv-gpa.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/174/aom

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