Kultur & Gesellschaft

Kooperationsmeldung

1918/2018 - Forscher diskutieren Nachwehen des Kriegsendes in Wien

02.11.2018

Im Umfeld des 100. Jahrestages des Waffenstillstands am 11. November 1918, der den Ersten Weltkrieg beendete, diskutieren ab Samstag (3. November) internationale Experten über die Ereignisse rund um das historisch so bedeutsame Datum. Rund 50 Vortragende werden einen aktuellen Blick auf das Kriegsende und dessen weitreichende Folgen werfen, wie es vonseiten der Veranstalter heißt.

Unter dem Titel "Vermessung einer Zeitenschwelle - Die Bedeutung des Jahres 1918 in europäischer und globaler Perspektive" tagen Historiker und Vertreter anderer Fachrichtungen bis 6. November an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in Wien. In Folge des 11. Novembers kehrte nämlich bei weitem nicht umgehend Ruhe in den von dem verheerenden "Großen Krieg" gezeichneten Weltregionen ein. Nach dem Zerfall einstiger Großmächte wie Österreich-Ungarns oder des Osmanischen Reichs begann eine Phase weitreichender Umstrukturierungen, die zahlreiche neue Staaten entstehen ließen.

In seinem Eröffnungsvortrag wird etwa John Horne, Leiter des Centre for War Studies am Trinity College Dublin, der Frage "Wann endete der 'Große Krieg'?" nachgehen. Am Schlusstag der Konferenz begibt man sich im Rahmen einer prominent besetzten Diskussionsrunde auf die Spur aktueller Kontroversen zum Ersten Weltkrieg und seinen Folgewirkungen.

Service: www.oeaw.ac.at/zeitenschwelle1918

STICHWÖRTER
Geschichte  | Wien  | Koop  | Wissenschaft  | Sozialwissenschaften  | 1918-2018  | Gedenkjahr 2018  |
Weitere Meldungen Kultur & Gesellschaft
APA
Partnermeldung