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1938/2018 - JVP Burgenland erstellte Gedenk-Toolbox

05.11.2018

Als Beitrag, um die Erinnerung an die Gräueltaten des NS-Regimes und an den Zweiten Weltkrieg wach zu halten, hat die JVP Burgenland eine "Gedenk-Toolbox" zusammengestellt. Sie soll es Mitgliedern, Funktionären und Ortsgruppen leichter ermöglichen, sich mit dem Thema zu beschäftigen und Veranstaltungen dazu zu planen, erläuterte ÖVP-Jugendsprecher Patrik Fazekas in Eisenstadt.

In der Box befinden sich Listen mit Gedenkstätten, eine chronologische Übersicht über Österreichs Geschichte der vergangenen Jahrzehnte sowie Film- und Buchtipps, beschrieb Fazekas. Ebenso beigelegt sind Briefe von Zeitzeugen sowie Möglichkeiten zum Kontakt. Die Toolbox kann über die JVP bestellt werden.

"Es wäre aus meiner Sicht ganz wichtig und notwendig, dass jeder Schüler im Burgenland einmal in seiner Schullaufbahn in Mauthausen gewesen ist", stellte der Jugendsprecher fest. Mittlerweile würden, nachdem die ÖVP dies gefordert habe, im Burgenland Schulexkursionen durch Übernahme der Kosten für die Führungen unterstützt. Nun verlange man, dass auch die Kosten für die Anreise nach Mauthausen übernommen werden.

Ziel im Gedenkjahr 2018 sei es, "den Menschen und vor allem den Jugendlichen zu zeigen, was Demokratie bedeutet und was es bedeutet, wenn die Demokratie ausgehebelt wird", sagte der Zweite Landtagspräsident Rudolf Strommer (ÖVP). Nur mit einer starken Demokratie könnten künftighin die Gräueltaten der Vergangenheit verhindert werden.

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