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Antiker Bronze-Pferdekopf wird in Berlin gezeigt

31.07.2018

Der antike Bronze-Pferdekopf, um den ein juristischer Streit entbrannt war, soll ab 19. August im Saalburgmuseum im Taunus ausgestellt werden. Das kündigte Hessens Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) in Wiesbaden an. Ab Mitte November werde der einzigartige Fund dann für sechs Wochen bei einer Schau in Berlin zu sehen sein.

Der Kopf ist Teil eines Reiterstandbilds, das wohl Kaiser Augustus (63 v. bis 14 n. Christus) darstellte. Im Streit zwischen dem Land Hessen und einem Landwirt hatte das Limburger Landgericht vergangene Woche dem Mann eine Entschädigungssumme von insgesamt 821.000 Euro zugesprochen.

Der Kopf war 2009 auf dessen Grundstück im Lahn-Dill-Kreis entdeckt worden. Nach damaliger Rechtslage steht ihm die Hälfte des Wertes zu - um die Höhe der Summe gibt es Streit. Sein Haus prüfe derzeit noch, ob das Land gegen das Urteil in Berufung geht, sagte Rhein. 48.000 Euro hat der Landwirt bereits vom Land erhalten.

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