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BMBWF zeichnet sieben Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit dem „Diversitas“-Preis aus

12.12.2018

Am Dienstagabend verliehen Generalsekretär Martin Netzer und Sektionschefin Iris Rauskala den Diversitätsmanagementpreis "Diversitas" in der Aula der Wissenschaften. Insgesamt wurden sieben Hochschul- und Forschungseinrichtungen für ihre herausragenden, innovativen Leistungen auf dem Gebiet des Diversitätsmanagements ausgezeichnet. Das inhaltliche Spektrum der Preisträger/innen reichte von Strukturmaßnahmen über die Behandlung aktueller Themen bis hin zu inklusiven Maßnahmen für konkrete Zielgruppen.

Wissenschaftsminister Heinz Faßmann gratuliert den Institutionen, die sich mit ihren Projekten durchsetzen konnten: "Mit dem Diversitätsmanagementpreis machen wir sichtbar, wie vielfältig und engagiert österreichische Hochschul- und Forschungseinrichtungen gesellschaftlichen Herausforderungen mit ganz konkreten Maßnahmen begegnen. Die eingereichten Aktivitäten belegen eindrucksvoll, dass die Hochschulen und Forschungseinrichtungen ihre gesellschaftliche Vorreiterinnenrolle nachhaltig wahrnehmen. Dieses Engagement im Sinne der Wahrnehmung der gesellschaftlichen Verantwortung wollen wir sowohl würdigen als auch mit dem "Diversitas"-Preis honorieren."

Diversitätsmanagement beginnt sich zu etablieren

Der Diversitätsmanagementpreis "Diversitas" wird biennal verliehen und ist mit insgesamt € 150.000,- dotiert. Neben fünf Hauptpreisen zu je € 25.000,- werden auch zwei Anerkennungspreise zu je € 12.500,- vergeben. Begleitend mit der Geldprämie erhalten die Preisträger/innen auch einen haptischen Preis überreicht. Dieser wird alle zwei Jahre von einer anderen Hochschuleinrichtung gestaltet - heuer entwarf Flora Szurcsik, Studierende der New Design University St. Pölten, die Diversitätstrophäe "Human being".

Die Einladung zur Teilnahme am Diversitätsmanagementpreis richtet sich an die öffentlichen und privaten Universitäten, an die Fachhochschulen sowie an das Institute of Science and Technology Austria, die Österreichische Akademie der Wissenschaften und die Ludwig Boltzmann-Gesellschaft. In Summe reichten 21 Institutionen eine umfassende Diversitäts-Aktivität aus ihrem Wirkungsbereich ein. Heinz Faßmann hebt die hohe Qualität der Einreichungen hervor: "Die eingereichten Aktivitäten sind bestes Zeugnis, dass sich der Umgang mit Diversität in Hochschulstrategien, in Maßnahmen, Organisationsstrukturen und Arbeitsprozessen zu etablieren beginnt. Insbesondere für die Weiterentwicklung des Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungsstandortes Österreich ist es wesentlich, dass sich die Diversität der Gesellschaft an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen widerspiegelt und gezielte Maßnahmen zur Chancengleichheit gesetzt werden."

Die Einreichungen wurden von einer unabhängigen Fachjury, bestehend aus internationalen Expert/innen, anhand eines Kriterienkatalogs beurteilt. Kriterien für die Auswahl umfassten die Analyse und Bewertung von Strukturverankerung, Mehrdimensionalität und Intersektionalität, Inklusionsgrad, Ressourcenorientierung, Partizipations- und Vernetzungsgrad, Nachhaltigkeit, Kreativität, Innen- und Außenwirkung sowie das Potenzial für einen Maßnahmentransfer auf andere Hochschul- und Forschungseinrichtungen.

Ausgezeichnete Hochschuleinrichtungen im Überblick

Fünf Hauptpreise zu je 25.000 Euro

• Fachhochschule Technikum Wien für "Bridging Diversity - Maßnahmen für Diversität auf dem Weg in und durch das Studium"

• Technische Universität Graz für "You've got talent! - Die Checkliste "Diversität in der Lehre" der TU Graz, ihre Verbreitung und Wirkung im Gesamtkontext der IDuK-Strategie"

• Universität für angewandte Kunst Wien für "Un-framing Diversity - Transversale Praxen, strukturelle Verankerung, institutionelle Systematisierung"

• Universität Innsbruck für "PhD Karriereförderprogramm für begünstigt behinderte und/oder chronisch erkrankte Nachwuchswissenschaftler/innen der Universität Innsbruck"

• Universität Wien für "Diversität in Aktion: Das 3 Säulen-Modell der Interaktion der Universität Wien"

Zwei Anerkennungspreise zu je 12.500 Euro

• Medizinische Universität Wien für "Nein zu sexueller Belästigung"

• Medizinische Universität Innsbruck für "Wie kommt Diversitas in die MUI? Aufbau und Implementierung diversitätsspezifischer Schwerpunkte an der Medizinischen Universität Innsbruck"

Detaillierte Informationen zu den sieben ausgezeichneten Einreichungen finden Sie unter https://www.bmbwf.gv.at/wissenschaft-hochschulen/gleichstellung-und-diversitaet/

Rückfragehinweis:
   BM für Bildung, Wissenschaft und Forschung
   Mag. Annette Weber
   Pressesprecherin
   01 53120-5025
   annette.weber@bmbwf.gv.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/43/aom

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