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Der Kampf um das Gedächtnis

13.09.2018

Warum und wie wird Vergangenheit wieder bewusst gemacht, um gesellschaftliche Identitäten zu schaffen oder zu erhalten? Welche Rolle spielen dabei Gedächtnispolitik, Erinnerungsräume und -praktiken? Welche Formen und Zugänge der Erinnerung sind am Beginn des 21. Jahrhunderts zielführend? Solche und ähnliche Fragen diskutieren ExpertInnen aus Wissenschaft, Schule und Vermittlungsarbeit anlässlich einer Konferenz in Krems vom 26. bis 28. September 2018.

Unter dem Motto "Kampf um das Gedächtnis - Erinnern und Gedenken zwischen Identitätspolitik und Bildungspraxis" findet vom 26. bis 28. September 2018 im Festsaal der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Krems (KPH) eine Tagung statt, die sich der Erinnerungs- und Gedächtniskultur in Österreich in ihren unterschiedlichen Facetten widmet. Veranstaltet wird die Konferenz vom Institut für Österreichkunde, von der Donau-Universität Krems und der KPH.

Durch Vorträge, Workshops und einer Podiumsdiskussion werden aktuelle Zugänge und Umsetzungen von Erinnerungskultur diskutiert. Dabei stehen Gedenkstätten, Denkmäler und Museen als Orte der Erinnerung genauso im Fokus, wie der Einsatz von Filmen, Zeitzeugen-Interviews und digitalen Technologien als zeitgemäße Erinnerungspraktiken. Weitere Schwerpunkte der Veranstaltung bilden aktuelle gesellschaftliche Phänomene wie gegenläufige Erinnerungskulturen oder die Frage nach der Vermittlung bzw. Erinnerungsarbeit in einem postmigrantischen Umfeld.

Erinnerungspolitik als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Zu den wesentlichen Zielen der Tagung gehört die Erhöhung der Sensibilität für das Thema Erinnerungspolitik als gesamtgesellschaftliche Aufgabe in einer Demokratie. "Wir haben das Format der Konferenz bewusst so designt, um eine breite Diskussion zu ermöglichen. Daher möchten wir sowohl WissenschaftlerInnen, LehrerInnen und KollegInnen, die in der zeitgeschichtlichen Vermittlungsarbeit tätig sind, als auch alle interessierten Personen zu der Veranstaltung herzlich einladen", so Mag.a Dr.in Edith Blaschitz, Leiterin des Stabsbereichs "Digital Memory Studies" am Department für Kunst- und Kulturwissenschaften der Donau-Universität Krems und Mitorganisatorin der Konferenz.

"Der Kampf um das Gedächtnis - 
Erinnern und Gedenken zwischen Identitätspolitik und Bildungspraxis"
Termin: 26.-28. September 2018
Beginn: 18:30 Uhr (Mittwoch) bzw. 9:00 Uhr (Donnerstag / Freitag)
Ort: KPH Krems / Festsaal

Weitere Informationen: https://www.donau-uni.ac.at/de/department/artsmanagement/veranstaltungen/id/26836/index.php

Rückfragen
Mag.a Dr.in Edith Blaschitz
Leiterin des Stabsbereichs "Digital Memory Studies"
Department für Kunst- und Kulturwissenschaften
Donau-Universität Krems
Tel.: +43 (0) 2732 893-2554
E-Mail: edith.blaschitz@donau-uni.ac.at
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