Kultur & Gesellschaft

Peter Pantuček-Eisenbacher am Social Work Science Day 2016 © FH St. Pölten/Mario Ingerle
Peter Pantuček-Eisenbacher am Social Work Science Day 2016 © FH St. Pölten/Mario Ingerle

Partnermeldung

Extremismus, politische Bildung und Soziale Arbeit

12.05.2017

Unter dem Titel "Extrem ist kein Muss. Politische Bildung und Soziale Arbeit" findet nächste Woche Donnerstag an der FH St. Pölten der 3. Social Work Science Day statt. In die Soziale Arbeit werden große Hoffnungen bei der Prävention von Extremismus gesetzt. Bei der Tagung wird diskutiert, wie sie demokratiepädagogisch tätig sein kann und soll.

"Die Konfrontation mit menschenfeindlichen Einstellungen und diskriminierenden Handlungen ist Teil der Alltagspraxis Sozialer Arbeit. Das Spektrum der im weiteren Sinne politischen Äußerungen von Klientinnen und Klienten, aber auch von Personen im Umfeld, ist breit gefächert und mitunter widersprüchlich. Es ist oft irritierend, womit man konfrontiert ist, und spontan 'richtig' zu reagieren ist nicht einfach. Das gilt überall, wo Soziale Arbeit agiert, in Behörden, in Parks, in Teams, in Hilfseinrichtungen oder bei Kooperationspartnerinnen und -partnern", sagt Peter Pantuček-Eisenbacher, Leiter des Departments Soziales der FH St. Pölten und Organisator der Tagung.

Am Social Work Science Day wird berichtet, welche Kompetenzen und Methoden Soziale Arbeit zur Verfügung hat - und welche sie noch entwickeln muss, um menschenfeindlichen Erzählungen und Einstellungen aktiv zu begegnen.

Politische Bildung in Sozialer Arbeit, Erwachsenenbildung und Jugendkulturarbeit

Die Keynotes zum Thema "Politische Bildung und Soziale Arbeit - Schlaglichter und Themeneinstieg aus Sicht der Sozialen Arbeit, der Erwachsenenbildung und der Jugendkulturarbeit" halten FH-Dozentin Eva Grigori, Stefan Vater vom Verband Österreichischer Volkshochschulen und Harald Weilnböck vom Verein Cultures Interactive.

Eine Diskussionsrunde mit den Vortragenden sowie mit Praktikerinnen und Praktikern der Sozialen Arbeit widmet sich den Handlungs- und Reflexionsspielräumen im Umgang mit menschenfeindlichen Aussagen und Handlungen. Bei einer Poster-Präsentation stellen Studierende des Departments Soziales ihre Arbeiten auch zu anderen Themen vor. Das Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse.

Workshops

Am Nachmittag widmen sich mehrere Workshops dem Tagesthema, etwa der Extremismus-Prävention, dem Umgang mit verletzender Sprache sowie Digitaler Courage und Social-Media-Strategien. "Was heute extrem ist, kann morgen schon normal sein" ist der Titel eines weiteren Workshops.

Wer sich auch mit anderen Aspekten der Sozialen Arbeit beschäftigen will, findet Workshops zur Schnittstelle zwischen Rettung und psychosozialen Einrichtungen, zur Betreuung und Pflege älterer Menschen, zu Sozialarbeit in der Primärversorgung und zur Rolle von Sozialer Arbeit in der Versorgung von Demenzbetroffenen.

Der Social Work Science Day ist eine Veranstaltung des Ilse Arlt Instituts für Soziale Inklusionsforschung am Department Soziales der FH St. Pölten. Er bietet Referate, Paneldiskussionen und Workshops zum Austausch für Lehrende, Forschende, PraktikerInnen, Interessierte sowie Klientinnen und Klienten der Sozialer Arbeit.

3. Social Work Science Day 2017

18.05.2017 von 09:30 bis 18:30 Uhr

FH St. Pölten

Matthias Corvinus-Straße 15

A-3100 St. Pölten

https://swsd.fhstp.ac.at/

Über die Fachhochschule St. Pölten

Die Fachhochschule St. Pölten ist Anbieterin praxisbezogener und leistungsorientierter Hochschulausbildung in den sechs Themengebieten Medien & Wirtschaft, Medien & Digitale Technologien, Informatik & Security, Bahntechnologie & Mobilität, Gesundheit und Soziales. In mittlerweile 17 Studiengängen werden rund 2.880 Studierende betreut. Neben der Lehre widmet sich die FH St. Pölten intensiv der Forschung. Die wissenschaftliche Arbeit erfolgt zu den oben genannten Themen sowie institutsübergreifend und interdisziplinär. Die Studiengänge stehen in stetigem Austausch mit den Instituten, die laufend praxisnahe und anwendungsorientierte Forschungsprojekte entwickeln und umsetzen.

Rückfragehinweis:
Mag. Mark Hammer
Marketing und Unternehmenskommunikation
T: +43/2742/313 228 269
M: +43/676/847 228 269
E: mark.hammer@fhstp.ac.at
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