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Studenten stellten sich bei "Innovations-Marathon" konkreten Aufgaben © www.innovations-marathon.org
Studenten stellten sich bei "Innovations-Marathon" konkreten Aufgaben © www.innovations-marathon.org

Kooperationsmeldung

In Alpbach gibt es Innovationen auf Zuruf

26.08.2016

Diese Meldung ist Teil einer Medienkooperation mit dem Wissenschaftsministerium, die redaktionelle Verantwortung liegt bei APA-Science

An innovativen Lösungen für reale Aufgabenstellungen von acht Unternehmen haben 40 Studenten bei einem "Innovations-Marathon" im Rahmen der Alpbacher Technologiegespräche gearbeitet. 24 Stunden hatten die acht Teams Zeit, heute, Freitag, Früh wurden die Antworten den Firmen und dem Publikum präsentiert. Trotz durchschnittlich nur 2,4 Minuten Schlaf pro Person gab es durchaus aufgeweckte Lösungen.

Veranstaltet wurde der "Innovations-Marathon" vom Verein TU Austria, der von den Technischen Universitäten (TU) Wien und Graz sowie der Montanuni Leoben getragen wird. Die Aufgaben wurden von der Kapsch Gruppe, Infineon, KTM, NXP, Siemens, AT&S, AVL und der voestalpine gestellt - und waren durchaus anspruchsvoll. AVL fragte etwa nach einem cloud-basierten Support-System für Maschinen, Software oder Fahrzeugen, KTM nach einem innovativen Bedienkonzept für Straßen-Motorräder oder Siemens nach einem App-Store für die Industrieautomatisierung.

Innovationsfähigkeit eindrucksvoll bewiesen

Der Marathon habe auf eindrucksvolle Weise das Innovationspotenzial der Studenten gezeigt, betonte die Rektorin der TU Wien und TU-Austria-Präsidentin, Sabine Seidler. "Kompetenz, Praxisnähe, Kreativität und der Mut ungewöhnliche Wege zu gehen sind die notwendigen Zutaten, um auch unter immensem Zeitdruck Neues zu entwickeln."

Bei den Alpbacher Technologiegesprächen wurden zudem zwei weitere Tickets für die Teilnahme am weltweiten "Falling Walls"-Finale am 8. November in Berlin vergeben. Bei dem Wettbewerb wird Nachwuchsforschern und Jungunternehmern ein Forum gegeben, um ihre Ideen und Projekte zu präsentieren. In jeweils nur drei Minuten mussten sie mit ihren Forschungsprojekten oder Businessplänen eine Jury überzeugen. Als Sieger der nationalen Ausscheidung ging beim "Falling Walls Lab" bei der "Langen Nacht der Forschung" im April Nikolaus Pfaffenbichler vom Austrian Institute of Technology (AIT) und der Universität für Bodenkultur hervor, der in seinem Projekt untersucht, wie man mit Mikroben Pflanzen verbessern kann.

In Alpbach wurde nun ein weiteres Ticket für das "Falling Walls Lab"-Finale in Berlin vergeben, das sich Behzad Shirmardi Shaghasemi von der Universität für Bodenkultur gesichert hat. Er beschäftigt sich in seinem Projekt mit "nano-großen Granaten, um Krebszellen zu zerstören". Schließlich erhielt noch einer von drei Teilnehmern der "Alpbach Summer School on Entrepreneurship" des Investors Hermann Hauser (Amadeus Capital Partners) ein Ticket für Berlin: Alexander Glätzle vom Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in Innsbruck überzeugte mit seiner Unternehmensidee.

Service: http://go.apa.at/xylfxI05; http://www.falling-walls.com

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