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Mehr als tausend Privatbriefe an letzte deutsche Kaiserin entdeckt

01.08.2018

Mehr als 130 Jahre nach ihrem Versand sind etwa 1.000 Privatbriefe an die Kronprinzessin und spätere letzte deutsche Kaiserin Auguste Victoria aufgetaucht. Bei Aufbauarbeiten zur Schau "Kaiserdämmerung. Das Neue Palais 1918 zwischen Monarchie und Republik" im Neuen Palais Potsdam sei das bisher unbekannte Konvolut entdeckt worden, so die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.

Die Briefe seien zwischen 1883 und 1886 an die Frau des späteren Kaisers Wilhelm II. verschickt worden, ihre Absender stammten aus dem familiären Umfeld. Nach einem Bericht des Berliner "Tagesspiegel" befanden sich die Briefe in einem verborgenen Schrank. Unter anderem wurden sie laut der Stiftung von Mitgliedern der Hohenzollern sowie des Hauses Schleswig-Holstein geschrieben, dem Auguste Victoria angehörte.

Die von 1858 bis 1921 lebende Monarchin war ab 1888 durch die Thronbesteigung von Wilhelm II. Königin von Preußen und deutsche Kaiserin. Die Stiftung Preußische Schlösser will am 7. August nach einer ersten Sichtung des Materials die Korrespondenz präsentieren.

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