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München strebt wichtige Rolle in der Holocaust-Forschung an

09.11.2017

München soll ein wichtiges europäisches Zentrum der Holocaustforschung werden.

Lange Zeit hätten vor allem ausländische Institutionen wie Yad Vashem in Jerusalem oder das United States Holocaust Memorial Museum in Washington die internationale Forschung auf diesem Gebiet gebündelt, sagte der Direktor des Instituts für Zeitgeschichte (ifz), Andreas Wirsching, kürzlich in München. Nun sei es an der Zeit, so etwas auch in Deutschland aufzubauen.

Eine wichtige Rolle spielt das Zentrum für Holocaust-Studien, das seit Jänner fest am ifz angesiedelt ist und eng mit der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität kooperiert. So ist unter anderem ein Masterstudiengang zur Zeitgeschichte geplant. 2019 soll zudem die Historiker-Konferenz "Lessons and Legacies" in München stattfinden. Bisher gab es das Treffen von Holocaust-Forschern nur alle zwei Jahre in den USA.

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