Kultur & Gesellschaft

"Best Practice"-Beispiele wurden präsentiert © BMWFW/Martin Lusser
"Best Practice"-Beispiele wurden präsentiert © BMWFW/Martin Lusser

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"Open Innovation"-Strategie forciert Sozialprojekte

04.10.2017

Das Wissenschaftsministerium stellt im Rahmen der "Open Innovation" (OI)-Strategie der Bundesregierung für insgesamt 50 Projekte im Social-Business-Bereich 8,5 Mio. Euro zur Verfügung. Das gab Wissenschaftsminister Harald Mahrer (ÖVP) kürzlich bei einer Abendveranstaltung in Wien bekannt.

Unter dem Titel "Gesellschaft im Aufbruch - Ohne Innovation ist alles nichts" zog Mahrer eine erste Bilanz über die vor knapp einem Jahr beschlossene OI-Strategie und stellte ausgewählte Best Practice-Modelle vor. Unter Open Innovation versteht sich im Wesentlichen die Öffnung von Innovationsprozessen für Außenstehende. Zu den Themen "Zukunft der Arbeit" und "Erneuerbare Energie" würden sich derzeit zwei Pilotprojekte in der Umsetzung befinden.

"Discovering Hands"

Bei der Veranstaltung als Vorzeigemodell vor den Vorhang geholt wurde etwa "Discovering Hands", ein Projekt, bei dem sehbehinderte Frauen zu medizinischen Tastuntersucherinnen für die Brustkrebsfrüherkennung ausgebildet werden. Die Wirksamkeit der Methode wird wissenschaftlich evaluiert.

Das Projekt "TourIK" verfolgt das Ziel, 30 unbegleiteten minderjährigen Asylwerbern eine zwölfmonatige Vorbereitung auf eine Ausbildung im Tourismus zu ermöglichen, sie an einen Betrieb zu vermitteln und sozialpädagogisch zu betreuen. Die Ergebnisse werden wissenschaftlich aufbereitet.

Neue Arbeitsplätze für "arbeitsmarktpolitische Zielgruppenpersonen" schaffen soll das Projekt "BauKarussel", das im Bau und Rückbau von Gebäuden soziale Integrationsbetriebe in diesem Bereich dauerhaft etablieren möchte. Das Pilotprojekt läuft bis Ende 2017 und soll in einen wirtschaftlich selbsttragenden Regelbetrieb übergeführt werden.

Service: Die Open Innovation-Strategie im Internet: http://openinnovation.gv.at

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