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"Science in Asylum": ZSI unterstützt geflüchtete Wissenschafter

18.11.2015

Anlässlich seines 25-Jahr-Jubiläums und der Konferenz "Pathways to Social Change" will das Zentrum für Soziale Innovation (ZSI) vor allem eine Standortbestimmung vornehmen, wo und wie soziale Innovation weltweit ein- und umgesetzt wird. Ein konkretes Projekt hat das ZSI nun selbst lanciert. Mit der Crowdfunding-Kampagne "Science in Asylum" soll geflüchteten Wissenschaftern geholfen werden.

Unter den vielen Menschen, die aktuell aus Kriegs- und Krisengebieten geflüchtet sind und in Europa um Asyl ansuchen, befinden sich auch zahlreiche Wissenschafter. Damit die Wartezeit nicht sinnlos verstreicht, will man diesen Menschen unterstützend dabei zur Hand gehen, ihre Forschungen zu dokumentieren und in Österreich Fuß zu fassen.

"Wir geben ihnen eine Einführung über das Forschungssystem in Österreich, wo sie um Geld ansuchen können und versuchen sie in unsere Netzwerke hineinzubringen", erklärte ZSI-Geschäftsführer Klaus Schuch gegenüber der APA die Intention des Projekts. Weiters wolle man den Wissenschaftern Arbeit zur Verfügung stellen und sie beispielsweise ermutigen, ein Paper zu schreiben und Mentorings anbieten.

Die Kampagne hat als Budgetziel 7.689 Euro angegeben, die man bis 14. Jänner erreichen will. Mit heutigem Stand fehlen dazu noch 7.159 Euro.

Service: Das Crowdfunding-Projekt "Science in Asylum" im Internet: http://go.apa.at/uKaBMNEM

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