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ForscherInnen und KünstlerInnen präsentierten Projekte aus den Bereichen der Medienkunst und digitalen Lehre © Markus Wintersberger
ForscherInnen und KünstlerInnen präsentierten Projekte aus den Bereichen der Medienkunst und digitalen Lehre © Markus Wintersberger

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Tagung zur Ästhetik in digitalen Welten

03.10.2017

Neue Medientechnik wie etwa Virtual Reality und 360-Grad-Videos verändert die Kunst. Das internationale Symposium virtu.real der Fachhochschule St. Pölten, der Internationalen Gesellschaft für polyästhetische Erziehung (IGPE) und dem PolyArt StudioSvec (PASS) widmete sich vergangenes Wochenende dem Thema der Ästhetik im Digitalen mit Fachvorträgen und Kunstaufführungen.

Das Symposium ging unter anderem den Fragen nach, ob es in einer (digitalen) Welt des permanenten Augenblicks noch ein ästhetisches Bewusstsein und einen ästhetischen Bildungsauftrag gibt. ForscherInnen und KünstlerInnen präsentierten Projekte aus den Bereichen der Medienkunst und digitalen Lehre.

„Das Virtuelle wird zu einem alles umschließenden Netz aus Funktionen, Ideen, Imaginationen, Botschaften und Wunschvorstellungen. Es hat sich in den Alltag der Menschen eingeschrieben, schreibt die Geschichte der Menschheit neu und verortet Personen in permanenter Echtzeit. Was auch immer uns in einer Welt des Virtuellen bindet, was schlussendlich bleibt, ist die Begegnung im Realen. Sie setzt uns mit Lebenswirklichkeit in Beziehung, verortet uns als Mensch“, sagt Markus Wintersberger, FH-Professor für Experimentelle Medien am Department Medien und Digitale Technologien der FH St. Pölten und Mitorganisator der Veranstaltung.

„Polyaisthesis als philosophisch vernetzter und reflektierter Background internationaler polyästhetischer Bildung definiert sich als ‚Frage nach dem tieferen Sinn aller Sinneserfahrung‘, als Suche nach den Lebensqualitäten. Überflutung mit Information kann den Blick auf das Wesentliche beträchtlich und folgenschwer verstellen. Eine Dialogszene zum Text ‚Ein Bauhaus der Zukunft‘ des deutschen Philosophen Wolfgang Welsch thematisierte die dreitägige Auseinandersetzung, die werte- und verantwortungsbewusste Gestaltungsräume der digitalen Ausdrucksformen eindrucksvoll eröffnete“, erklärt Gerhard Hofbauer, Präsident der Internationalen Gesellschaft für Polyästhetische Erziehung, die mit der Veranstaltung an der FH St. Pölten ihr 30. internationales ‚polyaisthesis‘-Symposium abhielt.

Weitere Informationen: [www.fhstp.ac.at/presse] (http://www.fhstp.ac.at/presse), [www.paeb.org] (http://www.paeb.org)

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